Industrielle Hochdruck-Umkehrosmoseanlagen zur Wasseraufbereitung.
Umkehrosmose für das Wasserrecycling

ALMA OSMO Process

Unsere Umkehrosmoseanlagen sind speziell für die Anforderungen industrieller Aufbereitung von Prozesswasser und Abwasser im Rahmen von Wasserrecycling- und Kreislaufsystemen.

Die Systeme werden schlüsselfertig auf einem Edelstahlrack geliefert und als vollautomatische Komplettlösungen ausgeführt. Für eine Erhöhung der Ausbeute und Verlängerung der Membranstandzeiten sind optional eine Enthärtungsanlage sowie eine Ultrafiltration als Vorbehandlung integrierbar.

Unsere Anlagen kommen mit einer in-house entwickelten Steuerungssoftware ALMA Control, basierend auf Siemens SPS, einschließlich Fernwartungsfunktion, Störmeldepuffern und Touchpanel. Ergänzt wird das System durch eine umfassende Messtechnik in allen relevanten Teilströmen, etwa zur kontinuierlichen Überwachung von Druck, Durchfluss und Leitfähigkeit.
Technische Daten
Hauptanwendungen
Aufbereitung von Prozess- und Abwasser zur Wiederverwendung in Wasserkreisläufen
Durchsatzleistung
1 - 100 m³/h
Aufbau
Rack, Modulcontainer, Kompaktanlage
Betriebsweise
Marktüblich Cross-Flow oder Closed-Circuit (CCRO)

Ihr Experte für Membrananlagen – direkt erreichbar

Tibor Kretschman

Leiter Internationale Projektentwicklung & Water Reuse

Referenzen Umkehrosmoseanlagen

Vorteile unserer RO-Anlage

Belieferung mit selbst entwickelten Antiscalanten und Membranreinigern von ALMAWATECH möglich
Mehrstufiges Anlagendesign (Nieder-, Mittel-, und Hochdruckstufe) mit Konzentrataufbereitung möglich für die Einhaltung niedriger Grenzwerte und hoher Permeatausbeute
Aufbau der Umkehrosmoseanlage nach Kundenwunsch: auf einem Rack, im Modulcontainer (ALMA Modul) oder herkömmliche Aufstellung
In Kundenabsprache und nach Anwendungsart in der marktüblichen Cross-Flow-Betriebsweise oder in der Closed-Circuit-Betriebsweise (CCRO) auslegbar

FAQ - Umkehrosmoseanlage für Prozess- und Abwässer

Die ALMA OSMO PROCESS ist eine industrielle Umkehrosmoseanlage (Reverse Osmosis, RO) zur Aufbereitung von Prozesswasser, Abwasser sowie für industrielle Water-Reuse-Anwendungen. Sie wird überall dort eingesetzt, wo Wasser mit definierter, reproduzierbarer Qualität benötigt wird oder wo Abwasser so weit aufbereitet werden soll, dass es wiederverwendet oder in nachgelagerte Prozesse zurückgeführt werden kann.

Grundprinzip der Umkehrosmose

Bei der Umkehrosmose wird Wasser unter Druck durch eine semipermeable Membran gepresst. Dabei werden:

  • gelöste Salze

  • Ionen

  • organische Stoffe

  • Mikroschadstoffe

  • Keime und Partikel

zu einem sehr hohen Anteil zurückgehalten. Das Ergebnis sind zwei Teilströme:

  • Permeat (hochreines aufbereitetes Wasser)

  • Konzentrat (aufkonzentrierte Reststoffe)

Besonderheit der ALMA OSMO PROCESS

Die ALMA OSMO PROCESS ist keine Standard-RO, sondern eine maßgeschneiderte Industrieanlage, die exakt auf:

  • die Zusammensetzung des Prozesswassers oder Abwassers

  • die gewünschte Wasserqualität

  • die geforderte Ausbeute

  • die betrieblichen Randbedingungen

ausgelegt wird.

Ein zentrales Merkmal ist, dass die Umkehrosmose immer als Gesamtsystem betrachtet wird, inklusive individuell angepasster Vorbehandlung, Schutz der Membranen und intelligenter Betriebsführung.

Typische Einsatzbereiche

  • Prozesswasseraufbereitung (z. B. für Produktion, Kühlwasser, Kesselspeisewasser)

  • Abwasseraufbereitung mit nachgeschalteter Umkehrosmose

  • Water Reuse (Wasserkreislaufschließung, interne Wiederverwendung)

  • Reduktion von Frischwasserbedarf und Abwassermengen

  • Einhaltung strenger Qualitätsanforderungen

Gerade in der Industrie ist die ALMA OSMO PROCESS ein Schlüsselbaustein für nachhaltige Wasserstrategien und Betriebskostensenkung.

Zusammenfassung
Die ALMA OSMO PROCESS ist eine maßgeschneiderte industrielle Umkehrosmoseanlage zur Aufbereitung von Prozesswasser, Abwasser und für Water-Reuse-Anwendungen mit individuell ausgelegter Vorbehandlung und vollautomatischem Betrieb.

Die ALMA OSMO PROCESS deckt ein außergewöhnlich breites Leistungsspektrum ab und ist sowohl für kleine, spezialisierte Anwendungen als auch für großindustrielle Wassermengen geeignet. Dadurch kann sie flexibel in unterschiedlichste Industrieprozesse integriert werden.

Durchflussmengen von klein bis groß

Typische Auslegungsbereiche sind:

  • ab ca. 1 m³/h für kleinere Prozess- oder Teilströme

  • bis zu 500 m³/h für großindustrielle Anwendungen

Zwischen diesen Eckpunkten sind:

  • modulare Erweiterungen

  • parallele RO-Linien

  • mehrstufige Anlagenkonzepte

problemlos realisierbar. Das ermöglicht eine präzise Anpassung an den tatsächlichen Wasserbedarf und vermeidet Über- oder Unterdimensionierung.

Geeignete Anwendungen

Die ALMA OSMO PROCESS eignet sich unter anderem für:

  • kontinuierliche Prozesswasseraufbereitung

  • Abwasserströme mit stabiler oder schwankender Zusammensetzung

  • Water-Reuse-Projekte mit hohen Anforderungen an Wasserqualität

  • Teilstrombehandlungen innerhalb komplexer Anlagen

  • Pilot- und Erweiterungsstufen

Durch die flexible Auslegung kann die Anlage:

  • als Einzellösung

  • oder als Bestandteil eines mehrstufigen Wasseraufbereitungskonzepts

eingesetzt werden (z. B. Kombination mit biologischer Vorbehandlung, CP-Anlage, Ultrafiltration).

Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit

Ein großer Vorteil der ALMA OSMO PROCESS ist die Skalierbarkeit:

  • Kapazitätserhöhung durch zusätzliche Module

  • Anpassung an veränderte Wasserqualitäten

  • Integration weiterer Vorbehandlungsstufen bei steigenden Anforderungen

Damit ist die Anlage besonders zukunftssicher, auch wenn sich Produktionsmengen, gesetzliche Vorgaben oder interne Wasserstrategien ändern.

Zusammenfassunf
Die ALMA OSMO PROCESS ist für Durchflussmengen von etwa 1 m³/h bis 500 m³/h geeignet und kann modular an kleine wie großindustrielle Anwendungen angepasst werden.

Die Vorbehandlung ist der entscheidende Erfolgsfaktor für jede industrielle Umkehrosmoseanlage. Bei der ALMA OSMO PROCESS wird die Vorbehandlung deshalb immer individuell auf das jeweilige Prozesswasser oder Abwasser ausgelegt. Ziel ist es, die RO-Membranen zuverlässig vor Fouling, Scaling und irreversiblen Schäden zu schützen und gleichzeitig einen wirtschaftlichen Betrieb sicherzustellen.

Warum eine individuelle Vorbehandlung notwendig ist

Prozesswasser und Abwasser unterscheiden sich stark hinsichtlich:

  • Partikel- und Feststoffgehalt

  • organischer Belastung (CSB, TOC)

  • biologischer Aktivität

  • Härtebildnern (Ca, Mg, Ba, Sr)

  • Eisen, Mangan, Silikat

  • kolloidalen und biofouling-relevanten Stoffen

Eine standardisierte Vorbehandlung führt häufig zu:

  • erhöhtem Reinigungsaufwand (CIP)

  • verkürzten Membranstandzeiten

  • instabilem Betrieb

  • hohen Betriebskosten

Individuelle Vorbehandlungsoptionen der ALMA OSMO PROCESS

Abhängig von der Wasserqualität kommen unter anderem folgende Vorstufen zum Einsatz:

  • Ultrafiltration (UF) zur sicheren Abtrennung von Partikeln, Kolloiden und Mikroorganismen

  • biologische Vorbehandlung zur Reduktion organischer Belastungen

  • Membranbiologie (MBR) bei hohen Anforderungen an Abwasserqualität und Platzbedarf

  • Biofiltration zur Stabilisierung organischer Inhaltsstoffe

  • Flockungsfiltration zur Entfernung feinster Partikel

  • Enthärtung zur Reduktion von Härtebildnern und Scaling-Risiken

  • chemisch-physikalische Vorstufen (Neutralisation, CP-Anlage, Flotation), wenn notwendig

Die Auswahl erfolgt auf Basis detaillierter Wasseranalysen, Betriebsdaten und Zielparameter.

Ziel der Vorbehandlung

Die Vorbehandlung der ALMA OSMO PROCESS stellt sicher:

  • stabile Permeatqualität

  • lange Membranstandzeiten

  • reduzierte CIP-Häufigkeit

  • niedrige Betriebskosten

  • hohe Anlagenverfügbarkeit

Zusammenfassung
Die Vorbehandlung der ALMA OSMO PROCESS wird individuell aus Verfahren wie Ultrafiltration, biologischer Vorbehandlung oder Enthärtung ausgelegt, um Fouling und Scaling zu vermeiden und einen wirtschaftlichen RO-Betrieb sicherzustellen.

Der langfristig stabile Betrieb einer industriellen Umkehrosmoseanlage hängt entscheidend vom Schutz der Membranen ab. Die ALMA OSMO PROCESS kombiniert dafür chemische, mechanische und messtechnische Schutzkonzepte, die exakt auf das jeweilige Wasser abgestimmt werden.

Antiscalant-Dosierung – abgestimmt auf das Wasser

Jede ALMA OSMO PROCESS ist mit einer individuell ausgelegten Antiscalant-Dosierstation ausgestattet. Die Dosierung wird auf:

  • Wasserchemie

  • Salz- und Härtezusammensetzung

  • geplante Ausbeute

  • Betriebsdruck

abgestimmt.

Dadurch werden:

  • Ausfällungen von Calcium-, Magnesium- oder Bariumsalzen

  • Silikat-Scaling

  • Kristallbildung auf der Membranoberfläche

zuverlässig verhindert.

CIP-Reinigungsstation (Cleaning in Place)

Zur Wiederherstellung der Membranleistung ist eine integrierte CIP-Reinigungsstation Bestandteil der ALMA OSMO PROCESS.

Vorteile:

  • chemische Reinigung ohne Ausbau der Membranen

  • kurze Stillstandszeiten

  • gezielte Entfernung von organischen, anorganischen oder biologischen Belägen

  • Verlängerung der Membranlebensdauer

Die CIP-Strategie wird an die jeweilige Wasserqualität angepasst.

Umfassende Mess- und Überwachungstechnik

Die ALMA OSMO PROCESS ist vollständig sensorisch überwacht. Erfasst werden unter anderem:

  • Drücke und Differenzdrücke in allen relevanten Stufen

  • Leitfähigkeiten von Rohwasser, Permeat und Konzentrat

  • pH-Werte in den Teilströmen

  • Durchflüsse und Ausbeuten

Diese kontinuierliche Überwachung ermöglicht:

  • frühzeitige Erkennung von Fouling oder Scaling

  • rechtzeitige Einleitung von Gegenmaßnahmen

  • konstant hohe Wasserqualität

Ergebnis: maximaler Schutz bei minimalen Betriebskosten

Durch die Kombination aus:

  • angepasster Vorbehandlung

  • Antiscalant-Dosierung

  • CIP-System

  • intelligenter Messtechnik

wird die Umkehrosmoseanlage dauerhaft geschützt und wirtschaftlich betrieben.

Zusammenfassung
Die ALMA OSMO PROCESS schützt ihre Membranen durch angepasste Antiscalant-Dosierung, integrierte CIP-Reinigung und umfassende Druck-, Leitfähigkeits- und pH-Überwachung in allen Teilströmen.

Die ALMA OSMO PROCESS ist als hochflexibles, modulares Umkehrosmosesystem konzipiert und kann in unterschiedlichen verfahrenstechnischen Anordnungen ausgeführt werden. Ziel ist es, Wasserausbeute, Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit optimal aufeinander abzustimmen, abhängig von Wasserqualität, Entsorgungskonzept und Wiederverwendungsziel.

Flexible Systemkonzepte statt Standard-RO

Im Gegensatz zu einfachen Standard-RO-Anlagen wird die ALMA OSMO PROCESS immer als individuelles Gesamtsystem ausgelegt. Dabei können unterschiedliche Systemarchitekturen realisiert werden, unter anderem:

  • Einstufige Umkehrosmose für stabile Rohwasserqualitäten

  • Mehrstufige Umkehrosmoseanlagen zur Erhöhung der Gesamtentsalzung

  • Parallele RO-Linien für Redundanz oder hohe Durchflussmengen

  • Modulare Erweiterungskonzepte für zukünftige Kapazitätserhöhungen

Konzentratstufen zur Maximierung der Wasserrückgewinnung

Wenn die Minimierung von Konzentratmengen oder die Reduzierung von Abwasserkosten im Vordergrund steht, können Konzentratstufen eingesetzt werden.

Vorteile:

  • deutlich höhere Gesamtausbeuten

  • geringere Konzentratmengen

  • bessere Wirtschaftlichkeit bei begrenzten Entsorgungsmöglichkeiten

Permeatstufen für höchste Wasserqualitäten

Für Anwendungen mit besonders hohen Anforderungen an die Wasserqualität (z. B. Prozesswasser, Kesselspeisewasser, Water Reuse) können Permeatstufen integriert werden.

Ziele:

  • weitere Reduktion der Leitfähigkeit

  • Absicherung konstanter Wasserqualität

  • Anpassung an sensible Produktionsprozesse

Anpassung an Water-Reuse-Konzepte

Gerade bei Water-Reuse-Anwendungen wird die Systemanordnung gezielt so gewählt, dass:

  • maximale interne Wiederverwendung möglich ist

  • unterschiedliche Qualitätsstufen bereitgestellt werden können

  • Prozesswasserströme gezielt versorgt werden

Die ALMA OSMO PROCESS lässt sich damit nahtlos in individuelle Wasserkreislaufkonzepte integrieren.

Zusammenfassung
Die ALMA OSMO PROCESS kann als ein- oder mehrstufige Umkehrosmose mit Permeat- oder Konzentratstufen, parallelen Linien und modularer Erweiterung ausgeführt werden, um Ausbeute, Wasserqualität und Wirtschaftlichkeit zu optimieren.

Die ALMA OSMO PROCESS wird nicht auf eine feste Bauform beschränkt, sondern exakt an die baulichen, logistischen und betrieblichen Anforderungen des Projekts angepasst. Dadurch lässt sich die Anlage sowohl in neue als auch in bestehende Infrastrukturen optimal integrieren.

Containerbauweise – schlüsselfertig und schnell installiert

Als Umkehrosmoseanlage in Containerbauweise wird die ALMA OSMO PROCESS:

  • vollständig vormontiert

  • verrohrt und verkabelt

  • mit integrierter Mess-, Steuer- und Regeltechnik ausgestattet

  • inkl. Antiscalant-Dosierung und CIP-Reinigungsstation geliefert

Vorteile der Containerbauweise:

  • sehr kurze Installations- und Inbetriebnahmezeiten

  • witterungsgeschützter, klimatisierter Anlagenbetrieb

  • hohe Qualität durch Vorfertigung im Werk

  • ideal für Water-Reuse-Projekte, temporäre Lösungen oder Retrofit-Anwendungen

Die Containerlösung eignet sich sowohl für stationäre als auch für mobile Umkehrosmoseanlagen.

Rack-Bauweise – flexible Integration in Bestandsanlagen

Alternativ kann die ALMA OSMO PROCESS als Rack-System geliefert werden, z. B.:

  • für den Einbau in bestehende Technikräume

  • bei begrenzter Bauhöhe

  • wenn Container nicht möglich oder gewünscht sind

Vorteile der Rack-Bauweise:

  • platzsparend

  • hohe Zugänglichkeit der Komponenten

  • flexible Anordnung innerhalb bestehender Anlagen

Einheitliche Qualität – unabhängig von der Bauform

Unabhängig davon, ob Container- oder Rack-Ausführung:

  • das verfahrenstechnische Konzept bleibt identisch

  • alle Systeme sind vollautomatisch betrieben

  • sämtliche Drücke, Leitfähigkeiten, pH-Werte, Durchflüsse und Ausbeuten werden überwacht

Damit ist die ALMA OSMO PROCESS sowohl technisch als auch betrieblich vollwertig mit klassischen stationären RO-Anlagen vergleichbar – bei deutlich höherer Flexibilität.

Zusammenfassung

Die ALMA OSMO PROCESS wird als Containeranlage oder Rack-System geliefert und ermöglicht eine schnelle, flexible Integration in neue oder bestehende Wasser- und Abwasseranlagen.

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Tibor Kretschmann

Leiter Internationale Projektentwicklung & Water Reuse