ALMA BHU BiosS-Treat
Ihr Experte für Water-Reuse und Flusswasseraufbereitung – direkt erreichbar
Maksim Neubauer
Leiter Internationale Projektentwicklung & Water Reuse
Siegfried Hirschmann
Senior Expert Prozess- und Frischwasser
Referenzen Flusswasseraufbereitung & WaterReuse mit dem ALMA BHU BiosS-Treat Verfahren

ZTIC, Dubai, ALMA BHU BiosS-Treat
Eine Vorreinigung von Abwasser für die Beschickung einer Umkehrosmoseanlage zur Wiedergewinnung von Prozesswasser (Wasserrecycling) mit einem Abwasserstrom von 6.850 m³/h.

Südzucker AG, Belgien, ALMA BHU BiosS-Treat
Eine Flusswasseraufbereitungsanlage (2 x 275 m³/h) für die Gewinnung von Prozesswasser, Kühlwasser und Kesselspeisewasser in Trinkwasserqualität mit Umkehrosmoseanlage und Ionenaustauschern für die Firma Südzucker AG am Standort Wanze in Belgien.

Südzucker Zeitz PWT
Eine Flusswasseraufbereitung mit einer Kapazität von 220 m³/h mit dem ALMA BiosS-Treat-Verfahren für die Firma Südzucker AG am Standort Zeitz.
Spezielle Vorbehandlung für einen stabilen Betrieb von Umkehrosmoseanlagen
Das ALMA BHU BiosS-Treat reduziert Partikel, kolloidale Stoffe und biologisch abbaubare organische Restbelastungen vor einer Umkehrosmoseanlage. Dazu werden chemisch-physikalische Fällung und biologisch aktive Filtration miteinander kombiniert. Das Verfahren eignet sich für Fluss- und Oberflächenwasser, Prozesswasser sowie biologisch gereinigtes Abwasser innerhalb industrieller Water-Reuse-Anlagen.
Fällung und Flockung
Kolloidale Stoffe, fein verteilte Partikel und chemisch fällbare Inhaltsstoffe werden destabilisiert und zu abtrennbaren Flocken zusammengeführt.
Biologisch aktive Filtration
Mikroorganismen im Filterbett reduzieren biologisch abbaubare organische Reststoffe, die andernfalls das Wachstum von Biofilmen auf Membranen fördern können.
Vorbehandeltes Wasser für die Umkehrosmose
Die nachgeschaltete Umkehrosmose erhält einen stabileren Zulauf mit reduzierter partikulärer, kolloidaler und biologischer Belastung.
Welche Probleme werden vor der Umkehrosmose reduziert?
- Biofouling auf Membranoberflächen Die Reduktion biologisch verfügbarer Substanzen begrenzt die Nahrungsgrundlage für unerwünschtes mikrobielles Wachstum.
- Partikuläre und kolloidale Belastungen Fällung, Flockung und Filtration reduzieren feine Feststoffe, die Membranen und vorgeschaltete Filter belasten können.
- Steigende Druckverluste Ein stabilerer Zulauf kann den Aufbau von Ablagerungen begrenzen und einen gleichmäßigeren Anlagenbetrieb unterstützen.
- Häufige Membranreinigungen Die Vorbehandlung reduziert foulingfördernde Belastungen und kann dadurch Reinigungsintervalle und Betriebsunterbrechungen verringern.
Wann ist das BiosS-Treat-Verfahren sinnvoll?
- Water-Reuse nach einer Kläranlage Zur weitergehenden Aufbereitung biologisch gereinigter industrieller oder kommunaler Abwässer vor einer Umkehrosmose.
- Fluss- und Oberflächenwasseraufbereitung Für Rohwässer mit wechselnden Trübungen, organischen Naturstoffen und biologisch verwertbaren Restbelastungen.
- Hohe oder schwankende SDI-Werte Für Anlagen, bei denen die partikuläre und kolloidale Zulaufqualität den Betrieb der Umkehrosmose beeinträchtigt.
- Alternative zu aufwendiger Membranvorfiltration Je nach Wasserqualität und Reinigungsziel kann das Verfahren eine wirtschaftliche Alternative oder Ergänzung zu Mikro- und Ultrafiltration darstellen.
Typische Einbindung in eine Water-Reuse-Anlage
Verfahrensschema: ALMA BHU BiosS-Treat
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