Glasfilter, Sandfilter und Mehrschichtfilter für die Wasseraufbereitung
Mehrschichtfilter, Kiesfilter, Sandfilter

ALMA FIL

Bei der ALMA FIL handelt es sich um eine Filtrationstechnikanlage zur Reduzierung ungelöster Stoffe (Schwebstoffe, kolloide Stoffe). Das Filtermaterial wird je nach Abwasserzusammensetzung und Aufgabenstellung kundenspezifisch ausgesucht (z. B. Quarzsand, Hydroanthrazit).
Technische Daten
Hauptanwendungen
Schwermetallhaltige Abwässer Trinkwasseraufbereitung (Enteisung, Entmangangung) Nachbehandlung von Abwasser
Durchsatzleistung
2 - 100 m³/h
Filtergröße
0,15 - 10 m³
Filtermaterial
Kundenspezifisch

Ihre Experten für Filtrationsanlagen – direkt erreichbar

dominik_hoffmann_almawatech

Dominik Hoffmann

Leiter Projektentwicklung

maksim_neuabauer_almawatech

Maksim Neubauer

Leiter Internationale Projektentwicklung

Referenzfotos: Mehrschichtfilter & Kiesfilter

Kompakte Sand- und Mehrschichtfiltration für Wasser und Abwasser

Die ALMA FIL reduziert ungelöste Stoffe wie Schwebstoffe, feine Partikel und kolloidale Belastungen in industriellen Wasser- und Abwasserströmen. Das Filtermaterial wird passend zur Wasserzusammensetzung und zum Behandlungsziel ausgewählt. Dadurch kann die Anlage als Kiesfilter, Sandfilter oder Mehrschichtfilter für unterschiedliche Aufgabenstellungen eingesetzt werden.

Zulauf

Partikelhaltiges Wasser

Vorbehandeltes Abwasser, Rohwasser oder Prozesswasser wird unter Druck in den Filterbehälter gefördert.

Tiefenfiltration

Rückhalt im Filterbett

Schwebstoffe und kolloidale Partikel werden auf der Oberfläche und innerhalb des Filtermaterials zurückgehalten.

Rückspülung

Filterleistung wiederherstellen

Bei steigendem Differenzdruck wird das Filterbett manuell oder automatisch rückgespült und von eingelagerten Feststoffen befreit.

Typische Anwendungen der ALMA FIL

  • Nachbehandlung von Industrieabwasser Entfernung verbleibender Schwebstoffe nach biologischen, chemisch-physikalischen oder sedimentativen Behandlungsstufen.
  • Filtration nach Fällung und Flockung Rückhalt feiner Flocken und Restfeststoffe, die in der vorgeschalteten Abtrennung nicht vollständig entfernt wurden.
  • Schwermetallhaltige Abwässer Abtrennung ausgefällter Metallhydroxide und partikelgebundener Schwermetalle nach einer geeigneten chemischen Vorbehandlung.
  • Enteisenung und Entmanganung Filtration oxidierter Eisen- und Manganverbindungen bei der Aufbereitung von Brunnen- und Trinkwasser.
  • Vorbehandlung weiterer Wassertechnik Schutz nachgeschalteter Aktivkohlefilter, Ionenaustauscher oder Membrananlagen vor partikulären Belastungen.

Vorteile der kompakten Filtrationsanlage

  • Kundenspezifisches Filtermaterial Filtermedium, Körnung und Schichtaufbau werden an Wasserqualität, Partikelspektrum und Reinigungsziel angepasst.
  • Kompakte Druckbehälterbauweise Die Anlage benötigt nur wenig Stellfläche und lässt sich gut in bestehende Technikbereiche integrieren.
  • GFK oder Edelstahl Das Behältermaterial wird entsprechend Wasserchemie, Korrosionsanforderungen und Einsatzbereich ausgewählt.
  • Manuelle oder automatische Rückspülung Kleinere Anlagen können manuell betrieben werden; größere Ausführungen lassen sich automatisiert über den Differenzdruck reinigen.
  • Vormontierte Anlagentechnik Filter, Verrohrung und Armaturen können auf einem pulverbeschichteten Rack kompakt zusammengeführt werden.

Quarzsand

Bewährtes Filtermaterial zur Abtrennung von Schwebstoffen, Flocken und mineralischen Partikeln.

Hydroanthrazit

Leichteres Filtermedium für mehrschichtige Filterbetten und eine gestufte Tiefenfiltration.

Kundenspezifischer Aufbau

Materialkombination und Schichthöhen werden anhand der Wasseranalyse und der gewünschten Filtratqualität festgelegt.

2–100 m³/h angegebener hydraulischer Leistungsbereich
0,15–10 m³ angegebener Bereich der Filtergröße
Manuell oder automatisch Rückspülung abhängig von Baugröße und Automatisierungsgrad

Typische Einbindung in eine Abwasserbehandlung

1. Vorbehandlung Biologische Reinigung, Neutralisation, Fällung, Flockung oder Sedimentation.
2. ALMA FIL Rückhalt verbleibender Schwebstoffe, Flocken und kolloidaler Partikel.
3. Optionale Nachbehandlung Aktivkohle, Ionenaustausch, Membranfiltration oder Umkehrosmose.
4. Ableitung oder Wiederverwendung Einleitung des behandelten Wassers oder Nutzung als Ausgangswasser für weitere Water-Reuse-Stufen.

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