Biofiltration zur Vorbehandlung für Wasserrecycling mit Umkehrosmoseanlagen
Biofiltration

ALMA BioFil Compact

Die ALMA BioFil Compact nutzt spezielle Mikroorganismen zur Eliminierung von organischen Verbindungen. Durch den Einsatz von aktivierten Tonperlen als Aufwuchsträger entsteht eine hochspezialisierte und effektive Mikroorganismengemeinschaft. Diese Biozönose ist in der Lage, organische Verbindungen bis in sehr niedrige Konzentrationsbereiche zu eliminieren.

Das Verfahren ermöglicht durch die spezielle Biozönose eine optimale Vorbehandlung für Umkehrosmoseanlagen (Water-Reuse), bei zum Beispiel Brüdenkondensaten aus der milchverarbeitenden Industrie.
Technische Daten
Hauptanwendungen
Wasserrecycling,
Vorbehandlung Umkehrosmose,
Prozesswässer, Brüdenkondensate
Volumen der Lagunen
10 - 50 m³/h
CSB-Reduktion:
max. 95 %
Stickstoff-Reduktion:
Max. 90 %

Ihre Ansprechpartner für Biofiltrationsanlagen

dominik_hoffmann_almawatech

Dominik Hoffmann

Leiter Projektentwicklung

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Maksim Neubauer

Leiter Internationale Projektentwicklung

Referenzen biologische Filtration

Biologische Feinreinigung als Vorbehandlung für Water-Reuse und Umkehrosmose

Die ALMA BioFil Compact reduziert biologisch abbaubare organische Restbelastungen und Stickstoffverbindungen in Prozesswässern und industriellen Abwässern. Spezialisierte Mikroorganismen wachsen auf funktionalisierten Tonperlen und bilden eine aktive Biozönose. Dadurch eignet sich die Biofiltration besonders als stabile Vorbehandlung vor Umkehrosmoseanlagen und anderen weitergehenden Aufbereitungsstufen.

Warum Biofiltration vor der Umkehrosmose sinnvoll ist

  • Reduzierung organischer Restbelastungen Biologisch verfügbare organische Verbindungen werden vor der nachgeschalteten Membranaufbereitung gezielt abgebaut.
  • Verringerung mikrobiellen Wachstums Eine geringere Nährstofffracht kann das Wachstum von Mikroorganismen in Umkehrosmoseanlagen und Prozesswassersystemen begrenzen.
  • Hohe Leistung auch bei niedriger Belastung Die spezialisierte Biozönose eignet sich auch für schwach belastete Prozesswässer wie Brüdenkondensate aus der Lebensmittel- und Milchindustrie.
  • Kompakte biologische Behandlungsstufe Die aufwachsende Biomasse ermöglicht eine hohe biologische Aktivität auf vergleichsweise geringer Anlagenfläche.
  • Modular in Water-Reuse-Systeme integrierbar Die Biofiltration kann mit Filtration, Membranverfahren und weiteren Aufbereitungsstufen zu einer vollständigen Wasserrecyclinganlage kombiniert werden.

Funktionsprinzip der ALMA BioFil Compact

1
Zulauf und Vergleichmäßigung

Das Prozesswasser wird der Biofiltration mit möglichst gleichmäßigen hydraulischen und stofflichen Bedingungen zugeführt.

2
Kontakt mit den Aufwuchskörpern

Das Wasser durchströmt ein Filterbett aus funktionalisierten Tonperlen, auf deren Oberfläche spezialisierte Mikroorganismen wachsen.

3
Biologischer Stoffabbau

Die sessile Biomasse baut gelöste organische Verbindungen ab und kann abhängig von der Auslegung auch Stickstoffverbindungen reduzieren.

4
Rückhaltung im Filterbett

Biomasse und Aufwuchsträger verbleiben im System, während das biologisch behandelte Wasser die Filterstufe verlässt.

5
Weitergehende Wasseraufbereitung

Nach der Biofiltration kann das Wasser beispielsweise einer Feinfiltration oder Umkehrosmose zur Wasserwiederverwendung zugeführt werden.

Wann ist die ALMA BioFil Compact besonders sinnvoll?

Vorbehandlung einer Umkehrosmoseanlage
Wasserrecycling und betriebliche Wasserwiederverwendung
Brüdenkondensate aus Molkereien und Lebensmittelbetrieben
Prozesswässer mit niedrigen organischen Restkonzentrationen
Reduzierung von CSB- und Stickstoffverbindungen
Begrenzte Stellfläche oder modulare Erweiterung
10–50 m³/h angegebener hydraulischer Leistungsbereich
bis 95 % angegebene maximale CSB-Reduktion
bis 90 % angegebene maximale Stickstoffreduktion

Typische Einbindung in eine Water-Reuse-Anlage

Prozesswasser

Brüdenkondensat oder anderes industrielles Wasser mit biologisch abbaubaren Restbelastungen.

ALMA BioFil Compact

Biologischer Abbau organischer Verbindungen und je nach Auslegung von Stickstoffverbindungen.

Membranvorbehandlung

Bei Bedarf zusätzliche Feinfiltration zur Entlastung der nachgeschalteten Membranstufe.

Umkehrosmose und Water-Reuse

Weitergehende Aufbereitung für die betriebliche Wiederverwendung des behandelten Wassers.

Downloads Biofiltrationsanlage

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