Umkehrosmoseanlage mit Antiscalant und Membranreiniger zum Schutz vor Scaling und zur Leistungsstabilisierung
Schutz für Membranen – Leistung für Ihre Anlage.

ALMA AQUA Antiscalante

ALMA AQUA Antiscalants und Härtestabilisatoren verhindern zuverlässig Kalk-, Gips-, Silikat- und Metallausfällungen in Umkehrosmoseanlagen, Kühlkreisläufen, Verdampfern und Prozesswasseranlagen. Ablagerungen (Scalings) entstehen durch Übersättigung von Härtebildnern wie Calcium, Magnesium, Barium, Strontium, Silikaten oder Eisen. Unsere Antiscalants stabilisieren diese Salze im Wasser und verhindern die Kristallisation auf Membranen, Wärmetauschern und Rohrleitungen.

Unser Portfolio umfasst:
Hochwirksame Antiscalants für Umkehrosmose- & Membrananlagen
Härtestabilisatoren für Kühlkreisläufe & offene Systeme
Spezialformeln für hohe Silikat-, Eisen- oder Bariumgehalte
Phosphonat- und polymerbasierte Systeme
Umweltgerechte, biologisch abbaubare Varianten

Ablagerungen im System? Wir helfen weiter!

Frank Kuntze

Vertriebsleiter Wasser- und Prozessadditive

Warum Antiscalants & Härtestabilisatoren unverzichtbar sind

Skalings reduzieren die Wärmeübertragung, führen zu Druckverlusten, hohem Energieverbrauch und Membranverblockung. Typische Probleme:
Kalkausfällung (Calciumcarbonat) bei Temperatur- oder pH-Schwankungen
Gipsbildung (Calciumsulfat) bei verdunstungsbedingter Übersättigung
Eisen-/Manganablagerungen nach Belüftung oder Oxidation
Barium-/Strontium-Skalings in Brunnen- und Flusswasser
Silikat- und Kolloidausfällung auf RO-Membranen
Unsere Antiscalants wirken präventiv, sind rückstandsfrei abbaubar und sichern einen wirtschaftlichen, störungsfreien Anlagenbetrieb.
Abwasserchemikalien, Flockungshilfsmittel, Membranchemikalien, Korrosionsschutzmittel und Biozide für Kühlwasserkreisläufe und Wärmenetze

Proof of Performance – Unsere Referenzen

Ihre Vorteile mit ALMA AQUA Antiscalants

Hochkonzentrierte Produkte mit breitem Wirkspektrum
Geringe Dosiermengen bei maximaler Stabilisierung
Effektiv gegen CaCO₃, CaSO₄, BaSO₄, SrSO₄, Fe(OH)₃, SiO₂
Kompatibel mit Membranen, Werkstoffen & anderen Additiven
pH-stabil, temperaturunempfindlich, langlebig
In flüssiger Form erhältlich (25 L, 200 L, 1000 L IBC)
Laborversuche für Wasseraufbereitungsanlagen

Service & Technik – alles aus einer Hand

Wir unterstützen Sie über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg:

Beratung & Systemaufnahme

Analytik & Feldversuche

Online Monitoring & Softwarelösungen

Integrierte Dosier- und Regeltechnik

Automatisierte Additivnachversorgung

Auswertung & Berichtserstattung

Formulierungen & Kompatibilität

Flüssigkonzentrate (auch frostsicher)
Kompatibel mit Edelstahl, PVC, PE, Membranmaterialien (z. B. Polyamid, CTA)
Frei von Schwermetallen und löslichen Feststoffen
Kombinierbar mit Bioziden, Korrosionsinhibitoren, Dispergatoren
Auf Wunsch phosphatfrei, BfR-konform oder biologisch abbaubar

OEM & Private Label Lösungen

Exklusive Rezepturen oder Standardprodukte
Abfüllung & Etikettierung nach Kundendesign
Begleitdokumentation & Anwendungsempfehlung
Perfekt für Anlagenbauer, OEMs, Großhändler und internationale Distributoren
Technischer Support & Anlagenbegleitung

FAQ

Antiscalants (auch Ablagerungsinhibitoren) sind Spezialadditive, die die Bildung von schwer löslichen Salzen – sogenannten Scalings – in wasserführenden Systemen verhindern. Dazu gehören z. B. Calciumcarbonat (Kalk), Calciumsulfat (Gips), Barium- und Strontiumsulfat, Eisenhydroxid oder Silikate.

Antiscalants wirken durch den Threshold-Effekt: Bereits in sehr geringen Konzentrationen (ppm-Bereich) verhindern sie die Kristallisation gelöster Ionen. Sie blockieren Keimbildung, stören das Kristallwachstum und halten die Salze in Lösung oder dispergieren beginnende Ausfällungen.

Diese Wirkmechanismen ermöglichen eine erhöhte Toleranz gegenüber Härtebildnern, ohne dass eine aufwendige Enthärtung oder Entkarbonisierung erforderlich ist – wirtschaftlich, energiesparend und betriebssicher.

Der Threshold-Effekt beschreibt die Fähigkeit bestimmter Substanzen, die Kristallisation gelöster Ionen bereits in extrem niedriger Dosierung zu unterdrücken – deutlich unterhalb der stöchiometrisch notwendigen Menge.

Beispiel: Mit nur 5–10 ppm eines geeigneten Antiscalants kann die Ausfällung von mehreren hundert ppm Calciumcarbonat oder Calciumsulfat verhindert werden. Dieser Effekt ist nur bei speziell formulierten Additiven mit hoher Oberflächenaktivität und Komplexierungsfähigkeit zu erzielen.

Der Threshold-Effekt ist besonders wichtig in Membrananlagen, Kühlkreisläufen, Heißwasseranlagen oder überall dort, wo hohe Ionenkonzentrationen auf kleine Oberflächen, hohe Temperaturen oder pH-Schwankungen treffen.

Unsere Produkte finden Anwendung in nahezu allen industriellen Wassersystemen – besonders dort, wo:

  • Konzentrationsvorgänge (Verdunstung, Umkehrosmose) stattfinden

  • Hohe Temperaturen zu Ausfällungen führen können

  • Hohe Rohwasserhärte wirtschaftlich nicht entfernt werden kann

  • Ablagerungen Betriebssicherheit und Effizienz gefährden

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Umkehrosmoseanlagen (RO) – Verhinderung von Membranverblockung

  • Kühlkreisläufe – Vermeidung von Kalkausfällung und Gipsbildung

  • Kessel- und Dampfsysteme – Reduktion von Kesselstein und Überhitzung

  • Kreisläufe mit stark wechselnder Wasserqualität (z. B. bei Flusswasser oder Mischwasser)

  • Prozesswasser in der Lebensmittel-, Chemie-, Kunststoff- oder Metallindustrie

Unsere Produkte decken ein breites Spektrum an typischen anorganischen Ablagerungen ab:

  • Calciumcarbonat (Kalk) – sehr häufig in Kühl- und Heißwasserkreisläufen

  • Calciumsulfat (Gips) – in verdunstungsintensiven Anlagen (Kraftwerke, Trockner)

  • Bariumsulfat / Strontiumsulfat – in Brunnen-, Prozess- oder Recyclingwasser

  • Eisen- & Manganverbindungen – oxidierte Eisenformen bei Belüftung oder pH-Anstieg

  • Siliziumdioxid / Silikate – besonders kritisch bei RO-Anlagen und erhöhter Leitfähigkeit

  • Magnesiumverbindungen – insbesondere bei hohen pH-Werten in Kreisläufen

Durch spezielle Kombinationen aus Phosphonaten, Polymersystemen, Dispergatoren und Komplexbildnern werden selbst schwerlösliche oder aggressive Skalings sicher stabilisiert.

Die Dosierung richtet sich nach der Ionenzusammensetzung des Wassers, dem Konzentrationsfaktor (z. B. in RO-Anlagen) und der Betriebsweise der Anlage.

Typische Dosierbereiche:

  • Umkehrosmose: 2–8 ppm (je nach Ca, Mg, Si, Ba, Sr, Fe)

  • Kühlwasser: 10–30 ppm (je nach KH, pH, Temperatur)

  • Dampf-/Kesselsysteme: bedarfsgerechte Konditionierung je nach Speisewasser

Wir liefern passende Dosierberechnungen auf Basis Ihrer Wasseranalyse und stellen auf Wunsch Dosierstationen mit Monitoring und Alarmfunktion bereit. In Membrananlagen wird das Produkt idealerweise im Vorlauf (z. B. mit Mischwasser oder Permeat) vor der Hochdruckpumpe zudosiert.

Ja – unsere Antiscalants sind voll kompatibel mit:

  • Korrosionsinhibitoren (z. B. Phosphonate, Molybdate)

  • Bioziden (oxidativ und nicht-oxidativ, je nach Formulierung)

  • Dispergatoren & Reinigungsadditiven

  • pH-Reguliermitteln und Alkalisierungsmitteln

  • O₂-Bindern in Kesselanwendungen

Unsere Kombiprodukte vereinen teilweise mehrere Wirkmechanismen in einer Lösung (z. B. Antiscalant + Korrosionsschutz + Biofilmkontrolle). Vor allem in RO-Anlagen prüfen wir vorab die chemische Verträglichkeit mit Membranmaterialien (z. B. Polyamid, Celluloseacetat).

Phosphonate sind klassische Threshold-Wirkstoffe mit ausgezeichneter Wirkung gegen Kalk und Gips. Sie wirken auch als Korrosionsinhibitoren und sind bei richtiger Dosierung sehr effizient.

Polymere wie Polyacrylate oder Maleinsäure-Copolymere erhöhen die Schmutzdispergierung, verbessern die Schichtbildung und verhindern die Agglomeration bereits gebildeter Kristalle. Sie sind temperatur- und pH-stabiler als viele klassische Formulierungen.

Die optimale Kombination beider Systeme ermöglicht:

  • Höhere Toleranz gegenüber Grenzwasserqualitäten

  • Weniger Reinigung & Wartung

  • Bessere Performance auch bei wechselnden Betriebsbedingungen

Ja – wir bieten umweltgerechte Antiscalants, die:

  • phosphatfrei / phosphonatarm

  • biologisch abbaubar nach OECD 301/302

  • frei von Schwermetallen & AOX-relevanten Substanzen

  • nicht toxisch für aquatische Organismen

Diese Produkte sind ideal für Direkteinleiter, Lebensmittelbetriebe, Brennwertanlagen oder Anwendungen mit besonderen Entsorgungsanforderungen. Auch für OEM-Partner oder Exportmärkte mit spezifischen Umweltvorgaben stellen wir geeignete Formulierungen zur Verfügung.

Typische Hinweise auf Ablagerungsprobleme:

  • Druckanstieg im System (z. B. vor Membranen oder Wärmetauschern)

  • Sinkende Wärmeübertragung / steigende Austrittstemperatur

  • Sichtbare Beläge auf Armaturen oder Rohrleitungen

  • Unregelmäßige Durchflüsse / Verstopfungen

  • Verkürzte Reinigungszyklen oder häufige Anlagenstörungen

Wir bieten als Service:

  • Belagsanalyse im Labor

  • Online-Überwachung von Scaling-Indikatoren (z. B. Leitfähigkeit, Differenzdruck)

  • Dosieroptimierung anhand von SI-Index, LSI, STAS oder proprietären Prognosemodellen

Der Einsatz von Antiscalants und Härtestabilisatoren unterliegt verschiedenen technischen Regeln und gesetzlichen Vorgaben. Besonders relevant sind:

  • VDI 2035 (Blatt 1 & 2): Regelt Wasserqualität in Heizungsanlagen, inkl. Grenzwerte für Härte und Leitfähigkeit.

  • DGRL (Druckgeräterichtlinie): Vorgaben zu Werkstoffverträglichkeit und Systembetrieb, relevant in Kessel- und Dampfanlagen.

  • TA Luft & Wasserhaushaltsgesetz (WHG): Insbesondere bei Direkteinleitung, Abwasserbehandlung oder bei phosphathaltigen Produkten.

  • Membranhersteller-Vorgaben (z. B. für RO-Anlagen): Zulässige Einsatzkonzentrationen, pH-Bereiche und Verträglichkeit mit Membranmaterialien (Polyamid, CTA etc.).

  • Lebensmittel- und Pharmabranche: Einsatz nur von unbedenklichen, FDA/BfR-gelisteten oder HACCP-kompatiblen Additiven.

Unsere Produkte erfüllen diese Vorgaben und wir stellen auf Wunsch alle relevanten Nachweise (Sicherheitsdatenblätter, Normverweise, Herstellerfreigaben) zur Verfügung. Zusätzlich beraten wir bei der regelkonformen Auslegung von Wasserparametern und dokumentieren die Additivanwendung – auch digital, falls gewünscht.

Technische Beratung gewünscht? Jetzt anfragen!

Frank Kuntze

Vertriebsleiter Wasser- und Prozessadditive