ALMA FIL AK
Ihre Experten für Aktivkohlefilter – direkt erreichbar
Maksim Neubauer
Leiter Internationale Projektentwicklung
Referenzfotos: GAK & PAK Filter






Aktivkohlefiltration zur Entfernung gelöster organischer Spurenstoffe
Die ALMA FIL AK entfernt gelöste und biologisch schwer abbaubare Stoffe durch Adsorption an speziell ausgewählter Aktivkohle. Abhängig von der Wasserzusammensetzung kann die Anlage unter anderem zur Reduktion von Spurenstoffen, AOX, Kohlenwasserstoffen und weiteren organischen Restbelastungen eingesetzt werden. Die Auswahl der Aktivkohle erfolgt projektspezifisch anhand der Zielstoffe und der gewünschten Ablaufqualität.
Partikel und Feststoffe reduzieren
Eine geeignete Vorfiltration hält Schwebstoffe und Flocken zurück. Dadurch bleibt die Aktivkohleoberfläche möglichst gut für die Adsorption gelöster Stoffe verfügbar.
Zielstoffe an Aktivkohle binden
Das Wasser durchströmt das Aktivkohlebett. Geeignete organische Moleküle lagern sich an der großen inneren Oberfläche der Aktivkohle an und werden aus dem Wasserstrom entfernt.
Beladung überwachen und Kohle wechseln
Mit zunehmender Betriebsdauer wird die Aktivkohle beladen. Durch Ablaufanalysen oder festgelegte Wechselintervalle wird bestimmt, wann ein Austausch oder eine Regeneration erforderlich ist.
Typische Einsatzbereiche der ALMA FIL AK
- Spurenstoffentfernung aus Abwasser Nachbehandlung biologisch oder chemisch-physikalisch gereinigter Abwässer zur Reduktion ausgewählter Mikroschadstoffe und organischer Restbelastungen.
- Reduktion von AOX und Kohlenwasserstoffen Adsorptive Behandlung geeigneter halogenorganischer Verbindungen sowie mineralöl- und kohlenwasserstoffhaltiger Reststoffe.
- Deponiesickerwasser Polishing-Stufe nach vorgeschalteter biologischer, chemisch-physikalischer oder membrantechnischer Behandlung.
- Trink- und Prozesswasseraufbereitung Entfernung störender organischer Stoffe, Geruchs- und Geschmacksstoffe sowie ausgewählter Spurenverunreinigungen.
- Water-Reuse und Membranschutz Reduktion organischer Reststoffe vor Ionenaustauschern oder Membranverfahren und vor der betrieblichen Wasserwiederverwendung.
Was bestimmt die Auslegung?
- Art und Konzentration der Zielstoffe Unterschiedliche Moleküle besitzen eine unterschiedliche Affinität zur Aktivkohle. Deshalb muss die Adsorbierbarkeit projektspezifisch bewertet werden.
- Organische Hintergrundbelastung Begleitstoffe können Adsorptionsplätze belegen und dadurch die nutzbare Kapazität für die eigentlichen Zielstoffe reduzieren.
- Kontaktzeit und Durchfluss Filtervolumen und hydraulische Belastung werden so ausgelegt, dass eine ausreichende Kontaktzeit zwischen Wasser und Aktivkohle entsteht.
- Aktivkohlesorte und Porenstruktur Ausgangsmaterial, Herstellungsverfahren, Korngröße und mögliche Dotierung werden auf die jeweilige Aufgabenstellung abgestimmt.
- Wechsel- und Überwachungskonzept Die Betriebssicherheit hängt von einer regelmäßigen Kontrolle des Ablaufs und einem rechtzeitigen Austausch der beladenen Kohle ab.
Steinkohle
Häufig eingesetztes Ausgangsmaterial mit ausgewogener Porenstruktur für zahlreiche industrielle Wasser- und Abwasseranwendungen.
Kokosnussschale
Aktivkohle mit hohem Anteil feiner Poren, die abhängig von der Zielsubstanz für kleinere organische Moleküle geeignet sein kann.
Holz und Spezialkohle
Aktivkohlen mit angepasster Porenstruktur oder Oberflächenmodifikation für projektspezifische Adsorptionsaufgaben.
Typische Einbindung in eine Abwasser- oder Water-Reuse-Anlage
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