ALMA CHEM MCW
CSB
Ihre Experten für CP-Anlagen – direkt erreichbar
Referenzen CP-Anlagen

Spezialchemie, CP-Anlage, ALMA CHEM MCW
Bei einem Spezialchemie-Standort in Leipzig installierte ALMAWATECH eine chemisch-physikalische Chargenanlage ALMA CHEM MCW zur Vorbehandlung von rund 20 m³ Abwasser pro Woche. Ziel war die Entfernung von Schwermetallen, AOX, Kohlenwasserstoffen und Chrom(VI) gemäß Anhang 40. Die Anlage kombiniert Fällung, Flockung, Neutralisation, Kammerfilterpresse, Kiesfilter und Ionenaustauscher.

Möller Medical GmbH, Deutschland, ALMA CHEM MCW Modular
Behandlung von 12 m3 saurer und metallhaltiger Abwässer aus der Galvanik, den Gleitschleifanlagen und der Elektropolitur, installiert in einem doppelstöckigen ALMA Modul für den Medizintechnikhersteller Möller Medical GmbH.

REMONDIS Industrie Service, ALMA Chem MCW
Eine CP-Chargenanlage (ALMA CHEM MCW) mit Cyanidentgiftung und Kiesfiltration für die REMONDIS Industrie Service in Leuna.

NBG Fiber GmbH, Österreich, ALMA CHEM MCW
Behandlung von 7,2 m3 Laborabwasser pro Tag mittels Fällungs- und Flockungsanlage im Chargenbetrieb für die NBG Fiber GmbH.

Harold Scholz & Co. GmbH, ALMA CHEM MCW, ALMA FIL
Behandlung von 18 m3 Reinigungsabwasser pro Tag aus der Farbpigmentherstellung mit einer Fällungs-/Flockungsanlage und Schlussfiltration für die Harold Scholz & Co. GmbH.

BRAZETEC GmbH, ALMA Chem MCW
Eine CP-Chargenanlage (ALMA CHEM MCW) mit Kiesfiltration für das neue Werk der BRAZETEC (ehemals SAXONIA Technical Materials GmbH).
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen finden Sie direkt auf Vimeo.Vorteile unserer Fällungs- und Flockungsanlage
Technische Daten: CP-Anlage ALMA CHEM MCW
| Hydraulische Leistung | Verfahren | Schlammbehandlung | Option | 2-Stufige Ausführung |
|---|---|---|---|---|
| Durchlaufanlagen | ||||
| 2 m³/h | Fällung/Flockung/Sedimentation | Kammerfilterpresse | Kiesfilter/Pulveraktivkolhe | Hydroxid-/Sulfidfällung |
| 5 m³/h | Fällung/Flockung/Sedimentation | Kammerfilterpresse | Kiesfilter/Pulveraktivkolhe | Hydroxid-/Sulfidfällung |
| 10 m³/h | Fällung/Flockung/Sedimentation | Kammerfilterpresse | Kiesfilter/Pulveraktivkolhe | Hydroxid-/Sulfidfällung |
| 20 m³/h | Fällung/Flockung/Sedimentation | Kammerfilterpresse | Kiesfilter/Pulveraktivkolhe | Hydroxid-/Sulfidfällung |
| 30 m³/h | Fällung/Flockung/Sedimentation | Kammerfilterpresse | Kiesfilter/Pulveraktivkolhe | Hydroxid-/Sulfidfällung |
| Chargenanlagen | ||||
| 2 x 10 m³ | Fällung/Flockung/Sedimentation | Kammerfilterpresse | Kiesfilter/Pulveraktivkolhe | Hydroxid-/Sulfidfällung |
| 2 x 15 m³ | Fällung/Flockung/Sedimentation | Kammerfilterpresse | Kiesfilter/Pulveraktivkolhe | Hydroxid-/Sulfidfällung |
| 2 x 25 m³ | Fällung/Flockung/Sedimentation | Kammerfilterpresse | Kiesfilter/Pulveraktivkolhe | Hydroxid-/Sulfidfällung |
Verfahrensschema: Chargenanlage
Downloads
Ausschreibungstext
Bitte sprechen Sie unseren Spezialisten für Fällungs- und Flockungsanlagen an: E-Mail
Referenzfotos
FAQ: CP-Anlagen
Was ist der Unterschied zwischen einer Neutralisationsanlage und einer CP-Anlage?
Der Unterschied zwischen einer Neutralisationsanlage und einer CP-Anlage (chemisch-physikalische Abwasserbehandlungsanlage) liegt im Behandlungsumfang, im Ziel der Anlage und in der Fähigkeit zur Schadstoffentfernung.
Neutralisationsanlagen – Funktionsumfang
Eine Neutralisationsanlage dient ausschließlich dazu, den pH-Wert eines Abwassers in einen zulässigen Bereich einzustellen. Dabei werden Säuren oder Laugen dosiert, um saure oder alkalische Abwässer zu neutralisieren.
Charakteristika von Neutralisationsanlagen:
Fokus ausschließlich auf pH-Regelung
Keine gezielte Entfernung gelöster Schadstoffe
Keine Schwermetall-, AOX- oder Cyanidentfernung
Eher einfache Verfahrenstechnik
Häufig als Vorstufe oder Mindestanforderung eingesetzt
Neutralisationsanlagen eignen sich daher nur für Abwässer, bei denen keine relevanten Schadstoffe außer dem pH-Wert zu berücksichtigen sind.
CP-Anlagen – Erweiterte Abwasserbehandlung
CP-Anlagen wie die ALMA CHEM MCW gehen deutlich über die Neutralisation hinaus. Sie kombinieren mehrere Prozessschritte:
Neutralisation
Chemische Fällung
Flockung
Fest-Flüssig-Trennung
Schlammabzug und -behandlung
Dadurch können gelöste Schadstoffe gezielt in eine feste Phase überführt und anschließend aus dem Abwasser entfernt werden.
Typische Schadstoffe, die nur mit CP-Anlagen entfernt werden können:
Schwermetalle
AOX
Cyanide
Chrom (inkl. Chrom(VI)-Reduktion)
Sulfide
Kohlenwasserstoffe
Zusammenfassung
Neutralisationsanlagen stellen nur den pH-Wert ein, während CP-Anlagen zusätzlich Schwermetalle, AOX, Cyanide und andere Schadstoffe durch Fällung und Abtrennung entfernen.
Was ist der Unterschied zwischen Chargenanlagen (Batchanlagen) und Durchlaufanlagen bei CP-Anlagen?
CP-Anlagen können entweder als Chargenanlagen (Batchanlagen) oder als Durchlaufanlagen betrieben werden. Die Wahl der Betriebsweise beeinflusst Prozesssicherheit, Flexibilität und Anlagenleistung maßgeblich.
Chargenanlagen / Batchanlagen
Bei einer Batchanlage wird eine definierte Abwassermenge in einen Reaktor eingeleitet und vollständig behandelt, bevor der nächste Behandlungsschritt beginnt. Alle chemischen Reaktionen laufen zeitlich gesteuert und kontrolliert ab.
Vorteile von Batchanlagen:
Sehr hohe Prozesskontrolle
Optimal bei stark schwankender Abwasserzusammensetzung
Hohe Betriebssicherheit bei komplexen Schadstoffen
Präzise Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte
Typische Einsatzfälle:
Metallverarbeitende Industrie
Chemische Industrie
Stahlverarbeitung
Entsorgungsbetriebe
Durchlaufanlagen
Bei Durchlaufanlagen wird das Abwasser kontinuierlich durch mehrere Reaktions- und Abtrennungsstufen geführt. Die Prozesse laufen parallel und dauerhaft.
Vorteile von Durchlaufanlagen:
Hohe Durchsatzleistungen
Konstanter Anlagenbetrieb
Geeignet bei gleichmäßiger Abwasserbelastung
Wirtschaftlich bei großen Abwassermengen
Typische Einsatzfälle:
Großindustrie
Kontinuierliche Produktionsprozesse
Zusammenfassung
Batch-CP-Anlagen behandeln Abwasser chargenweise mit maximaler Prozesskontrolle, während Durchlauf-CP-Anlagen für kontinuierliche, gleichmäßige Abwasserströme ausgelegt sind.
Für welche Schadstoffe und Einsatzgebiete eignen sich CP-Anlagen wie die ALMA CHEM MCW?
Die ALMA CHEM MCW ist für die gezielte Entfernung kritischer, gelöster und partikelgebundener Schadstoffe aus industriellen Abwässern ausgelegt.
Typische Schadstoffe
Schwermetalle
Kupfer, Nickel, Zink, Blei, Cadmium
Hydroxidfällung oder sulfidische Fällung
AOX (adsorbierbare organisch gebundene Halogene)
Chemische und petrochemische Prozesse
Mehrstufige Fällungs- und Flockungskonzepte
Cyanide
Freies und komplex gebundenes Cyanid
Mehrstufige Behandlungsverfahren
Chrom
Reduktion von Chrom(VI) zu Chrom(III)
Anschließende Fällung und Abtrennung
Kohlenwasserstoffe
Emulgierte oder dispergierte organische Verbindungen
Kombination mit Flockung und Abscheidung
Typische Einsatzgebiete
Chemische Industrie
Petrochemische Industrie
Stahlverarbeitung
- Oberflächentechnik
Metallverarbeitung
Pharmazeutische Industrie
Entsorgungs- und Recyclingbetriebe
Zusammenfassung
CP-Anlagen wie die ALMA CHEM MCW entfernen Schwermetalle, AOX, Cyanide, Chrom und Kohlenwasserstoffe aus komplexen industriellen Abwässern.
Welche Vorteile bieten die CP-Anlagen ALMA CHEM MCW gegenüber konventionellen Lösungen?
Die CP-Anlagen ALMA CHEM MCW wurden speziell für anspruchsvolle industrielle Abwasserbehandlung entwickelt, bei denen hohe Prozesssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität entscheidend sind. Im Vergleich zu konventionellen chemisch-physikalischen Anlagen bieten sie eine Reihe technischer und betrieblicher Vorteile, die sich direkt auf Betriebskosten, Anlagenverfügbarkeit und Ablaufqualität auswirken.
Vollautomatischer Betrieb mit hoher Prozesssicherheit
Die ALMA CHEM MCW ist für einen vollautomatischen Dauerbetrieb ausgelegt. Alle relevanten Prozessschritte – Neutralisation, Fällung, Flockung, Abtrennung und Schlammhandling – werden über eine integrierte Steuerungs- und Regelungstechnik überwacht und geregelt.
Vorteile für den Betreiber:
Minimaler Personalaufwand
Reproduzierbare Ablaufwerte
Reduzierung von Bedienfehlern
Hohe Anlagenverfügbarkeit auch im 24/7-Betrieb
Mehrstufige Fällungssysteme für komplexe Abwässer
Im Gegensatz zu einfachen CP-Systemen können die ALMA CHEM MCW Anlagen als ein-, zwei- oder dreistufige Fällungssysteme ausgeführt werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Schadstoffe gezielt und nacheinander entfernen.
Technischer Nutzen:
Optimale Reaktionsbedingungen je Schadstoff
Kombination unterschiedlicher Fällmittel (z. B. Hydroxid- und Sulfidfällung)
Sichere Einhaltung niedriger Grenzwerte
Hohe Flexibilität bei wechselnden Abwasserzusammensetzungen
Optimierte und patentierte Schlammabzugssysteme
Ein zentrales Unterscheidungsmerkmal der ALMA CHEM MCW ist die optimierte und patentierte Schlammabzugseinrichtung. Diese sorgt für eine zuverlässige Abtrennung und kontrollierte Austragung der anfallenden Fällungs- und Reaktionsschlämme.
Betriebliche Vorteile:
Stabile Schlammabfuhr ohne Verstopfungen
Reduzierter Wartungsaufwand
Verbesserte Schlammkonsistenz
Effiziente Weiterbehandlung oder Entsorgung
Integration sulfidischer Fällungsschritte
Die Anlagen können gezielt mit sulfidischen Fällungsstufen ausgestattet werden. Diese sind besonders wirksam bei der Abtrennung schwer fällbarer Schwermetalle.
Vorteile der sulfidischen Fällung:
Sehr niedrige Restkonzentrationen von Schwermetallen
Hohe Prozesssicherheit bei kritischen Abwässern
Erweiterung des Einsatzspektrums der CP-Anlage
Betriebsmittelsparende Fahrweise durch optimierte Mess- und Regeltechnik
Ein wesentlicher Kostenfaktor bei CP-Anlagen ist der Verbrauch von Fäll- und Hilfsmitteln. Die ALMA CHEM MCW nutzt eine moderne Mess- und Regeltechnik, die die Dosierung exakt an die tatsächliche Abwasserbelastung anpasst.
Ergebnis:
Vermeidung von Überdosierung
Reduzierter Chemikalienverbrauch
Geringere Schlammmenge
Niedrigere Entsorgungs- und Betriebskosten
Flexible Anlagenkonzepte: Batch oder Durchlauf
Die ALMA CHEM MCW kann sowohl als Chargenanlage (Batchanlage) als auch als Durchlaufanlage realisiert werden. Damit lässt sich das Anlagenkonzept optimal an den jeweiligen Prozess und die Abwassermenge anpassen.
Flexibilitätsvorteile:
Anpassung an schwankende oder konstante Zuläufe
Einbindung in bestehende Anlagenstrukturen
Skalierbarkeit bei Produktionsänderungen
Robuste, langlebige Bauweise für den industriellen Einsatz
Alle Anlagen sind für den langjährigen industriellen Dauerbetrieb ausgelegt. Hochwertige Materialien, robuste Komponenten und eine klare, wartungsfreundliche Konstruktion sorgen für eine lange Lebensdauer.
Optional:
Ausführung in Containerbauweise für platzsparende Installation und schnelle Inbetriebnahme
Erfahrung und Referenzen
Die ALMA CHEM MCW basiert auf langjähriger Erfahrung in der chemisch-physikalischen Abwasserbehandlung und einer Vielzahl erfolgreich realisierter Referenzanlagen in unterschiedlichen Industrien.
Zusammenfassung der Vorteile
Die CP-Anlagen ALMA CHEM MCW bieten:
Höchste Prozesssicherheit durch Automatisierung
Flexible, mehrstufige Fällungskonzepte
Niedrige Betriebskosten durch optimierte Dosierung
Zuverlässige Schlammabtrennung
Anpassungsfähigkeit an unterschiedlichste Abwasseranforderungen
Zusammenfassung
Die ALMA CHEM MCW bietet vollautomatischen Betrieb, mehrstufige Fällung, sulfidische Schwermetallfällung, niedrigen Chemikalienverbrauch, zuverlässige Schlammabtrennung und flexible Anlagenkonzepte für anspruchsvolle industrielle Abwässer.
Wann ist der Einsatz einer CP-Anlage sinnvoll – insbesondere bei biologisch nicht abbaubaren oder toxischen Abwasserinhaltsstoffen?
Der Einsatz einer CP-Anlage (chemisch-physikalische Abwasserbehandlung) ist insbesondere dann sinnvoll und oft unverzichtbar, wenn industrielle Abwässer biologisch nicht abbaubare, schwer abbaubare oder toxische Inhaltsstoffe enthalten, wie sie typischerweise in der chemischen und metallverarbeitenden Industrie auftreten.
Biologisch nicht oder schwer abbaubare Abwasserinhaltsstoffe als zentrales Entscheidungskriterium
Viele industrielle Abwasserinhaltsstoffe sind:
biologisch nicht abbaubar oder nur sehr langsam abbaubar
toxisch oder hemmend für Mikroorganismen
stark schwankend in Konzentration und Zusammensetzung
Dazu zählen unter anderem:
gelöste Schwermetalle (z. B. Cu, Ni, Zn, Cr, Cd)
komplex gebundene Metallverbindungen
Cyanide
AOX
sulfidische Verbindungen
spezielle Prozesschemikalien aus Beiz-, Beschichtungs- oder Veredelungsprozessen
Solche Stoffe können in biologischen Systemen:
die Biomasse schädigen oder abtöten
zu instabilen Reinigungsleistungen führen
hohe Verweilzeiten erfordern, die wirtschaftlich nicht darstellbar sind
Grenzen biologischer Verfahren bei toxischen Industrieabwässern
Biologische Abwasserbehandlungsverfahren sind auf den Abbau leicht biologisch verfügbarer organischer Stoffe ausgelegt. Bei toxischen oder schwer abbaubaren Inhaltsstoffen stoßen sie an grundlegende Grenzen:
Hemmung oder Ausfall der biologischen Aktivität
Anreicherung toxischer Stoffe im Schlamm
Erhöhter Schlamm- und Entsorgungsaufwand
Instabile Ablaufwerte und Grenzwertüberschreitungen
Gerade bei Schwermetallen, Cyaniden, AOX oder Chrom ist eine biologische Behandlung allein in der Regel nicht möglich oder nicht zulässig.
Warum physikalische Trennverfahren hier nicht ausreichen
Reine physikalische Abtrennverfahren wie:
Sedimentation
Filtration
Siebung
Abscheider
sind nur in der Lage, partikuläre oder abtrennbare Phasen zu entfernen. In industriellen Abwässern liegen kritische Schadstoffe jedoch häufig:
weitgehend gelöst
komplex gebunden
kolloidal stabilisiert
vor.
Zusätzlich weisen diese Abwässer oft eine hohe Anzahl membran- und filtrationsunverträglicher Inhaltsstoffe auf, wie:
Schwermetallionen
Komplexbildner
aggressive Chemikalien
feinst verteilte oder gelöste organische Stoffe
Das führt dazu, dass:
Filtrationssysteme schnell foulen oder blockieren
Membrananlagen wirtschaftlich nicht betreibbar sind
eine rein physikalische Trennung technisch nicht funktioniert
Rolle der CP-Anlage: Umwandlung gelöster Schadstoffe in eine abtrennbare Phase
Genau hier liegt der entscheidende Vorteil einer CP-Anlage:
Sie wandelt gelöste, toxische oder schwer abbaubare Stoffe gezielt in eine feste Phase um, die anschließend sicher abgetrennt werden kann.
Dies erfolgt durch:
gezielte Neutralisation
chemische Fällung (z. B. Hydroxid- oder Sulfidfällung)
Flockung
Abtrennung und Schlammbehandlung
Erst durch diesen Schritt werden Schadstoffe:
biologisch unschädlich
physikalisch abtrennbar
rechtssicher behandelbar
Typische Branchen, in denen CP-Anlagen unverzichtbar sind
Der Einsatz von CP-Anlagen ist besonders sinnvoll und häufig Stand der Technik in folgenden Branchen:
Chemische und entsorgungsnahe Industrie
Entsorgungsbetriebe
Sonderabfallbehandlung
Chemische Industrie
Metallverarbeitende Industrie
Kaltwalzwerke
Stahlwerke
Aluminiumwalzwerke
Oberflächenbehandlung und Beschichtung
Verzinkung
Verkupferung
Beschichtungsbetriebe
Oberflächenveredelung
Metallische Prozessindustrie
Beizereien
Galvanikbetriebe
Metallveredelung
Diese Branchen haben gemeinsam:
hohe Konzentrationen gelöster Schwermetalle
toxische oder inhibierende Inhaltsstoffe
geringe biologische Abbaubarkeit
hohe Anforderungen an Ablauf- und Einleitgrenzwerte
Entscheidungsfazit
Eine CP-Anlage ist immer dann die richtige Lösung, wenn industrielle Abwässer:
biologisch nicht oder nur schwer abbaubar sind
toxische oder hemmende Inhaltsstoffe enthalten
überwiegend gelöste Schadstoffe aufweisen
mit rein physikalischen Verfahren nicht behandelbar sind
Membran- oder Filtrationssysteme gefährden würden
In diesen Fällen ist die CP-Anlage nicht nur sinnvoll, sondern zwingend erforderlich, um einen sicheren, wirtschaftlichen und rechtskonformen Betrieb zu gewährleisten.
Zusammenfassung
CP-Anlagen sind notwendig bei biologisch nicht abbaubaren, toxischen und gelösten Abwasserinhaltsstoffen aus der chemischen und metallverarbeitenden Industrie, die weder biologisch noch physikalisch zuverlässig entfernt werden können.
Wie finde ich heraus, ob eine CP-Anlage für unser Abwasser erforderlich ist und wie läuft die Auslegung bei ALMAWATECH ab?
Die Frage, ob eine CP-Anlage (chemisch-physikalische Abwasserbehandlung) für Ihr Abwasser erforderlich ist, stellt sich häufig dann, wenn Grenzwerte nicht sicher eingehalten werden, Prozesse instabil laufen oder neue Einleitbedingungen gelten. Eine pauschale Antwort gibt es selten, aber es gibt klare technische Kriterien, anhand derer sich der Bedarf zuverlässig bewerten lässt.
Technische Indikatoren, die für eine CP-Anlage sprechen
Eine CP-Anlage ist in der Regel sinnvoll oder erforderlich, wenn mindestens einer der folgenden Punkte zutrifft:
Das Abwasser enthält Schwermetalle, AOX, Cyanide, Chrom oder weitere toxische/hemmende Inhaltsstoffe
Die Inhaltsstoffe sind biologisch nicht abbaubar oder nur schwer abbaubar
Grenzwerte werden nur mit hohem Aufwand oder nicht reproduzierbar eingehalten
Biologische oder membranbasierte Systeme zeigen Instabilitäten (z. B. Hemmungen, Fouling, häufige Reinigungen)
Physikalische Verfahren (Filtration, Abscheider) reichen nicht aus, da Schadstoffe weitgehend gelöst vorliegen
Hohe Betriebskosten entstehen durch übermäßigen Chemikalienverbrauch oder hohe Schlamm-/Entsorgungskosten
Gerade bei gelösten Schadstoffen ist die chemisch-physikalische Behandlung oft der technisch sicherste Weg, um Schadstoffe gezielt in eine abtrennbare Phase zu überführen.
Wie läuft die Auslegung einer CP-Anlage bei ALMAWATECH ab?
Bei ALMAWATECH erfolgt die Auslegung einer CP-Anlage nicht nach Schema F, sondern datenbasiert und anwendungsorientiert:
1. Analyse des Abwassers
Bewertung der relevanten Abwasserparameter (z. B. Schwermetalle, AOX, CSB, pH-Wert, Leitfähigkeit, Sulfid, Cyanid)
Beurteilung der biologischen Abbaubarkeit sowie der Toxizität der Abwasserinhaltsstoffe
Einordnung der geltenden Einleit- oder Ablaufanforderungen (Direkteinleitung, Indirekteinleitung, interne Prozessanforderungen)
2. Laborversuche im Technikum
Durchführung von Laborversuchen im eigenen Technikum zur verfahrenstechnischen Bewertung
Auswahl und Optimierung geeigneter Fäll- und Flockungsmittel
Bestimmung optimaler pH-Fenster, Reaktionszeiten und Stufenfolgen
Verifizierung erreichbarer Ablaufwerte unter realistischen Bedingungen
Abschätzung von Chemikalienverbrauch und Schlammaufkommen
3. Pilotversuche mit Pilotanlagen (optional)
Durchführung von Pilotversuchen mit mobilen Pilotanlagen bei anspruchsvollen oder neuen Abwasserzusammensetzungen
Validierung des Verfahrens unter praxisnahen Betriebsbedingungen
Bewertung der Anlagenleistung bei schwankenden Zuläufen und Lastspitzen
Reduzierung von Planungs- und Investitionsrisiken vor der Realisierung
4. Verfahrenskonzept
Auswahl geeigneter Fällungs- und Behandlungsstrategien (z. B. Hydroxid- oder sulfidische Fällung, mehrstufige Konzepte)
Festlegung der notwendigen Prozessstufen (Neutralisation, Fällung, Flockung, Abtrennung, Schlammbehandlung)
Entscheidung über Batch- oder Durchlaufbetrieb auf Basis der Abwassercharakteristik
5. Technische und wirtschaftliche Bewertung
Abschätzung von Investitions- und Betriebskosten
Bewertung von Chemikalienverbrauch, Schlammaufkommen und Energiebedarf
Vergleich mit alternativen Behandlungsansätzen (biologisch, physikalisch, membranbasiert)
Ableitung der wirtschaftlich und technisch sinnvollsten Lösung
6. Umsetzung und Integration
Auslegung der CP-Anlage als stationäre Lösung oder in Containerbauweise
Integration in bestehende Abwasser- und Prozessstrukturen
Unterstützung bei Inbetriebnahme, Feinjustierung und Optimierung des Anlagenbetriebs
Kontakt aufnehmen (Conversion-Trigger)
Wenn Sie unsicher sind, ob eine CP-Anlage für Ihr Abwasser erforderlich ist, können Sie sehr gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Gemeinsam bewerten wir Ihre Situation und schlagen die passende Vorgehensweise vor, inklusive Laborversuchen im Technikum und bei Bedarf Pilotversuchen mit Pilotanlagen.
Zusammenfassung
Ob eine CP-Anlage erforderlich ist, hängt von Schadstoffen, biologischer Abbaubarkeit und Grenzwerten ab. ALMAWATECH bewertet Ihr Abwasser, führt auf Wunsch Laborversuche im Technikum durch und kann die Lösung zusätzlich über Pilotversuche mit Pilotanlagen unter Praxisbedingungen validieren.
Ähnliche Produkte: CP-Anlagen

ALMA CHEM MCW Modular
Modular aufgebaute Fällungs- und Flockungsanlage, bei Bedarf mit Umkehrosmosemodul zur Wasserwiederverwendung.

ALMA OXI Fenton
Kombinationsverfahren aus Fällungs- und Flockungsanlage mit Dosierung von Wasserstoffperoxid zur Elimination von schwer abbaubaren CSB und Spurenstoffen.

ALMA BHU LHPS
Durchlaufanlage zur Fällung und Flockung als kompakte Anlage für große Abwasserströme bis 3.000 m³/h mit speziellen wabenförmigen Lamellenabscheider.

ALMA Neutra
Neutralisationsanlage zur pH-Wert-Regulierung mit Säure/Lauge/CO₂ im kompakten ALMA Modul.

ALMA CP Kompakt
Kompakte CP-Anlage zur Fällung und Flockung von gelösten Verunreinigungen mit anschließender Schlammabtrennung über einen Bandfilter.

ALMA NeoDAF HDED
Bei der ALMA NeoDAF HDED handelt es sich um eine Druckentspannungsflotationsanlage für Abwasserströme von 12 - 150 m³/h.
Kontaktieren Sie uns!



















