ALMA BHU OXI
In Situationen, in denen biologische Prozesse durch organische Wasserinhaltsstoffe eingeschränkt werden, sei es aufgrund toxischen Verhaltens, extremer Persistenz oder hoher Salzkonzentrationen, die den biologischen Abbau verhindern, bietet das Verfahren ALMA BHU OXI eine effektive Lösung.
Ihr Experte für Oxidationsanlagen – direkt erreichbar
Maksim Neubauer
Leiter Internationale Projektentwicklung & Water Reuse
Siegfried Hirschmann
Senior Expert Prozess- und Frischwasser
Oxidationsanlagen für schwer abbaubare Stoffe, Hygienisierung und Desinfektion
Die ALMA BHU OXI behandelt organische Wasserinhaltsstoffe, die biologisch nur schwer abbaubar, persistent oder toxisch sind. Abhängig von Volumenstrom, Belastung und Behandlungsziel wird die Anlage als Ozonierung oder als Fenton-Prozess ausgelegt. Neben der Schadstoffoxidation kann das Verfahren auch zur Hygienisierung und Desinfektion von Wasser und Abwasser eingesetzt werden.
Wasser und Zielstoffe bewerten
Volumenstrom, CSB-Konzentration, organische Inhaltsstoffe, Salzgehalt, biologische Abbaubarkeit und das gewünschte Reinigungsziel bilden die Grundlage der Verfahrensauswahl.
Ozon oder Fenton gezielt einsetzen
Das Oxidationsmittel reagiert mit schwer abbaubaren organischen Verbindungen und kann diese abbauen, umwandeln oder für eine biologische Nachbehandlung besser zugänglich machen.
Behandeltes Wasser sicher weiterführen
Abhängig vom Verfahren folgen biologische Behandlung, Feststoffabtrennung, Filtration, Desinfektion, Einleitung oder eine weitergehende Aufbereitung für Water-Reuse.
Ozonierung
Für hohe Volumenströme und vergleichsweise niedrige Belastungen- Oxidation gelöster organischer Stoffe Ozon kann geeignete persistente Verbindungen direkt angreifen und ihre Molekülstruktur verändern.
- Hygienisierung und Desinfektion Das Verfahren eignet sich zur Reduktion mikrobiologischer Belastungen in Wasser- und Abwasserströmen.
- Keine chemisch bedingte Schlammbildung Bei der Ozonierung entsteht kein Fällschlamm durch die Zugabe eines Eisenkatalysators.
- Verbesserung der biologischen Abbaubarkeit Persistente organische Verbindungen können teilweise in kleinere und besser biologisch abbaubare Moleküle überführt werden.
Fenton-Prozess
Für kleinere Volumenströme und hohe organische Belastungen- Starke oxidative Wirkung Wasserstoffperoxid und Eisensalze erzeugen hochreaktive Radikale zur Behandlung schwer abbaubarer organischer Stoffe.
- Für hoch belastete Abwässer Das Verfahren kann auch bei deutlich höheren CSB-Konzentrationen als eine Ozonierung eingesetzt werden.
- Reduktion toxischer Inhaltsstoffe Geeignet für ausgewählte Abwässer, bei denen toxische Stoffe eine biologische Behandlung beeinträchtigen.
- Neutralisation und Schlammabtrennung Nach der Reaktion müssen Eisenverbindungen und gebundene Reaktionsprodukte aus dem Wasser abgeschieden werden.
Typische Einsatzbereiche
- Schwer biologisch abbaubare Industrieabwässer Behandlung persistenter organischer Verbindungen, die mit konventioneller Biologie nicht ausreichend entfernt werden.
- Toxische Abwasserinhaltsstoffe Vorbehandlung zur Reduktion von Stoffen, die Mikroorganismen in biologischen Anlagen hemmen.
- Spurenstoffelimination Oxidative Behandlung ausgewählter Mikroschadstoffe aus kommunalen oder industriellen Wasserströmen.
- Hygienisierung von Abwasser Reduktion mikrobiologischer Belastungen vor Einleitung oder betrieblicher Wiederverwendung.
- Trink- und Prozesswasserbehandlung Oxidation geeigneter Inhaltsstoffe und Desinfektion innerhalb mehrstufiger Wasseraufbereitungskonzepte.
Was bestimmt die Verfahrensauswahl?
- Volumenstrom und Schadstoffkonzentration Hohe Durchsätze mit niedriger Belastung sprechen häufig für Ozon; kleinere, hoch belastete Ströme können für Fenton geeignet sein.
- Art der Zielstoffe Die Oxidierbarkeit hängt von Molekülstruktur, Wasserzusammensetzung und möglichen konkurrierenden Reaktionen ab.
- Gewünschtes Behandlungsziel Vollständiger Abbau, Teiloxidation, Verbesserung der biologischen Abbaubarkeit, Hygienisierung oder Desinfektion erfordern unterschiedliche Auslegungen.
- Betriebsmittel und Nebenprodukte Ozonbedarf, Wasserstoffperoxid, Eisensalze, Energieverbrauch und mögliche Reaktionsprodukte müssen gemeinsam bewertet werden.
- Vorversuche mit realem Wasser Labor- oder Pilotversuche schaffen eine belastbare Grundlage für Dosierung, Reaktionszeit, Eliminationsleistung und Betriebskosten.
Typische Einbindung in eine industrielle Behandlungskette
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Ausschreibungstext
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