ALMA AQUA Prozessadditive
Wir sorgen für reibungslose Wasserprozesse in Ihrer Lebensmittelproduktion!
Frank Kuntze
Vertriebsleiter Wasser- und Prozessadditive
ALMA AQUA Lösungen für die Lebensmittelindustrie
ALMA AQUA Kessel
ALMA AQUA Mem
ALMA AQUA Kühlwasser
ALMA AQUA Abwasser
Proof of Performance – Unsere Referenzen






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FAQ
Welche Prozessadditive sind speziell für den Einsatz in der Lebensmittel- und Molkereibranche geeignet?
Unsere ALMA AQUA Prozessadditive für die Lebensmittel- und Molkereibranche sind speziell auf hygienekritische Anlagenbereiche zugeschnitten. Sie erfüllen alle relevanten gesetzlichen Vorgaben – darunter EU-Verordnungen zur Lebensmittelsicherheit, Trinkwasserverordnung, VDI 2047 Blatt 2 – und sind so formuliert, dass sie keine negativen Einflüsse auf Produktqualität oder Produktionshygiene haben.
Dazu gehören unter anderem:
Korrosionsschutzinhibitoren, Härtestabilisatoren, Dispergatoren und Biozide für Verdunstungskühlanlagen & Kühlwasserkreisläufe
Sauerstoffbinder, Alkalisierungsmittel, Härtestabilisatoren und Entschäumer für Kessel- und Dampfkesselanlagen
Antiscalante, Spezialreiniger und Reinigungsverstärker für Membrananlagen, z. B. in der Milch- und Molkenkonzentration
Fällungsmittel, Flockungshilfsmittel, Spurenstoffe und Schlammkonditionierungsmittel für die Abwasserbehandlung
Alle Produkte sind so entwickelt, dass sie Betriebssicherheit, Energieeffizienz und Hygienestandards dauerhaft sicherstellen – auch in Anlagen mit hohen Anforderungen an Reinigungszyklen (CIP) und bei saisonalen Produktionsschwankungen.
Wie helfen ALMA AQUA Prozessadditive, die Hygienestandards in Kühl-, Kessel- und Membransystemen einzuhalten?
In der Lebensmittelindustrie steht Hygiene an erster Stelle – selbst minimale Ablagerungen oder Biofilme können Produktausfälle, Kontaminationen oder Rückrufaktionen verursachen. Unsere Additive wirken hier präventiv und prozessstabilisierend:
Biozide und Bioinhibitoren verhindern Biofilmbildung in Kühl- und Warmwassersystemen, wodurch das Legionellenrisiko minimiert wird
Härtestabilisatoren und Antiscalante verhindern Kalk- und Milchsteinablagerungen in Wärmetauschern, Verdampfern und Membranen
Sauerstoffbinder und Korrosionsschutzinhibitoren sichern metallische Oberflächen vor Korrosion und Materialverlust
Fällungs- und Flockungshilfsmittel sorgen in der Abwasseraufbereitung für stabile Ablaufwerte und vermeiden Belastungsspitzen
In Kombination mit unserer Dosier- und Regeltechnik sowie Online-Überwachungssystemen können wir in Echtzeit sicherstellen, dass die Anlagen im optimalen Hygienefenster betrieben werden.
Wie läuft die Produktauswahl für einen Molkereibetrieb oder Lebensmittelhersteller ab?
Wir setzen auf eine systematische, datenbasierte Vorgehensweise:
Analyse: Wir nehmen Wasser- und Prozessproben vor Ort und analysieren diese in unserem Labor auf Härtebildner, Korrosionspotenzial, mikrobiologische Belastung und organische Reststoffe.
Simulation: Mit Jar Tests und Labortests simulieren wir die Wirkung verschiedener Additive unter realistischen Prozessbedingungen – z. B. typische Belastungen durch Milchfette, Eiweiße oder Reinigungsmittelrückstände.
Optimierung: Basierend auf den Ergebnissen konfigurieren wir eine maßgeschneiderte Additivkombination, abgestimmt auf Ihre Kühl-, Kessel-, Membran- und Abwassersysteme.
Integration: Wir sorgen für die reibungslose Einbindung in Ihre Dosier- und Überwachungstechnik und begleiten den Start im Live-Betrieb.
Kontinuierliche Betreuung: Durch regelmäßige Kontrollen, Laboranalysen und Datenmonitoring sichern wir dauerhaft stabile und hygienische Anlagenbedingungen.
Wie lassen sich Legionellen in Verdunstungskühlanlagen und Kühlwasserkreisläufen dauerhaft unter Kontrolle halten, ohne die Lebensmittelproduktion zu beeinträchtigen?
Legionellenkontrolle in der Lebensmittelindustrie ist besonders anspruchsvoll, da Biozide und Bioinhibitoren zwar hochwirksam sein müssen, aber gleichzeitig keine negativen Rückstände in produktnahen Bereichen hinterlassen dürfen.
Unsere Strategie basiert auf drei Säulen:
Chemische Prävention: Einsatz schnell wirksamer, lebensmitteltauglicher Biozide in Kombination mit Bioinhibitoren, die Biofilmneubildung verhindern. Die Formulierungen sind so abgestimmt, dass sie auch bei häufigen CIP-Zyklen und wechselnden Betriebstemperaturen stabil bleiben.
Hydraulische Optimierung: Sicherstellung einer gleichmäßigen Durchströmung aller Anlagenteile, um „Totzonen“ zu vermeiden, in denen sich Legionellen vermehren könnten.
Monitoring & Dokumentation: Kontinuierliche Online-Überwachung von Leitwert, pH und Biozidrestwerten sowie mikrobiologische Laboranalysen. Ergebnisse werden im digitalen Berichtswesen dokumentiert, um die VDI 2047-2-konforme Betriebsführung nachzuweisen.
So stellen wir sicher, dass die Anlagen dauerhaft im hygienischen Betriebsbereich laufen, ohne Produktionsprozesse zu stören.
Wie können Additive den Einfluss von Milchstein, Protein- und Fettablagerungen in Membrananlagen minimieren?
In Molkereien entstehen spezifische organische und anorganische Belastungen, die klassische Antiscalante oft nicht vollständig adressieren. Milchstein (Calciumphosphat), Eiweißrückstände und Milchfette führen zu einer zweifachen Belastung der Membranoberfläche: einer mineralischen und einer organischen Komponente.
Unsere Lösung:
Spezial-Antiscalante, die sowohl mineralische Härtebildner als auch organische Matrixbestandteile dispergieren.
Reiniger-Kombinationen aus alkalischen Fettlösern und sauren Milchsteinentfernern, sequenziell eingesetzt, um hartnäckige Beläge rückstandsfrei zu entfernen.
Reinigungsverstärker, die Oberflächenspannung und Penetration verbessern, wodurch Reinigungszeiten verkürzt werden.
Labor- und Betriebsergebnisse zeigen, dass durch diese Kombination die Permeatleistung um bis zu 15–20 % länger auf hohem Niveau bleibt, bevor eine Reinigung notwendig wird.
Wie beeinflussen saisonale Produktionsschwankungen die Dosierstrategie von Prozessadditiven?
Viele Molkereien und Lebensmittelbetriebe fahren Lastspitzen in bestimmten Jahreszeiten – z. B. in der Hochmilchphase im Frühjahr/Sommer – und reduzieren die Produktion in anderen Monaten.
Das Problem: Eine starre Dosierstrategie führt in diesen Phasen zu Über- oder Unterdosierungen.
Unsere Vorgehensweise:
Einsatz von Lastprognosen (basierend auf Produktionsdaten) in Verbindung mit automatisierten Dosiersystemen.
Anpassung der Additivdosierung in Echtzeit über Durchflussmessungen, Leitwert- und Temperaturdaten.
Implementierung einer „Impulsdosierung“ bei kurzfristigen Produktionsspitzen, um sofortigen Schutz bei erhöhtem Belastungseintrag zu gewährleisten.
Das Ergebnis: Konstanter Anlagenschutz bei gleichzeitiger Optimierung des Chemikalienverbrauchs, auch bei schwankenden Produktionsmengen.
Wie werden Prozessadditive in der Abwasserbehandlung eingesetzt, um stabile Ablaufwerte trotz variabler Belastung zu sichern?
Abwasser aus der Lebensmittelverarbeitung schwankt stark in Zusammensetzung – insbesondere bei Chargenproduktion und CIP-Entleerungen. Ohne gezielte Additivstrategie kann das zu Schwankungen bei CSB, Fettgehalt und Feststoffkonzentrationen führen.
Unsere Vorgehensweise:
Fällungs- und Flockungsmittel werden lastabhängig dosiert, um sowohl feine Partikel als auch Fett- und Eiweißflocken zu binden.
Polymere mit spezifischer Ladungsdichte sorgen für einen gut entwässerbaren Schlamm, was Press- und Zentrifugenleistung steigert.
Spurenstoffzugaben unterstützen die biologische Abwasserbehandlung, indem sie für ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis (C:N:P) sorgen.
Das Ergebnis: Stabile Ablaufwerte auch bei stark schwankender Belastung – und gleichzeitig eine Optimierung der Schlammbehandlungskosten.
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Frank Kuntze
Vertriebsleiter Wasser- und Prozessadditive

