ALMA AQUA Prozessadditive
Wir sichern die Betriebssicherheit Ihrer wasserführenden Systeme für die Marine & Schifffahrt
Frank Kuntze
Vertriebsleiter Wasser- und Prozessadditive
ALMA AQUA Lösungen für die Marine & Schifffahrt
ALMA AQUA Kessel
ALMA AQUA Mem
ALMA AQUA Kühlwasser
ALMA AQUA Abwasser
Proof of Performance – Unsere Referenzen






Vorteile für die Marine & Schifffahrt
Service & Technik – alles aus einer Hand
Beratung & Systemaufnahme
Labor- und Praxistests
Online Monitoring & Softwarelösungen
Integrierte Dosier- und Regeltechnik
Automatisierte Additivnachversorgung
Auswertung & Berichtserstattung
Formulierungen & Kompatibilität
OEM & Private Label Lösungen
FAQ
Wie können Kesselanlagen auf Schiffen vor Kesselstein und Korrosion geschützt werden?
Problemstellung in der Schifffahrt
Schiffskessel (Auxiliary Boiler, Exhaust Gas Boiler) arbeiten oft mit wechselnden Speisewasserqualitäten – entsalztes Meerwasser, Kondensatrückläufe oder Hafenwasser. Ohne Wasserchemie entstehen Kesselstein (CaCO₃, Silikate) und Korrosion durch Sauerstoff oder CO₂. Diese führen zu Wirkungsgradverlusten, Lochfraß und im schlimmsten Fall Kesselausfällen.
Additivlösungen
Sauerstoffbinder (z. B. Sulfit, moderne Ersatzstoffe) eliminieren Rest-O₂.
Alkalisierungsmittel stellen einen Speisewasser-pH von 8,5–9,5 sicher, verhindern Kohlensäurekorrosion und schützen Kondensatrückläufe.
Härtestabilisatoren verhindern Kalk- und Silikatablagerungen auch bei Resthärte.
Filmbildner erzeugen einen hydrophoben Schutzfilm auf Kesselwänden.
Praxisnutzen
Optimierte Kesselwasserchemie sichert höhere Brennstoffeffizienz, verlängerte Lebensdauer der Kesselrohre und reduziert den Wartungsaufwand erheblich.
Wie lässt sich Korrosion in Kühlwassersystemen von Schiffen verhindern?
Warum Kühlkreisläufe so sensibel sind
In Haupt- und Hilfskühlkreisläufen wird sowohl Meerwasser (Primärkreislauf) als auch aufbereitetes Frischwasser (Sekundärkreislauf) eingesetzt. Meerwasser enthält hohe Chloridkonzentrationen, die zu Lochfraß führen, während Frischwasserseiten anfällig für Scaling und Biofouling sind.
Additivlösungen
Korrosionsinhibitoren (z. B. Molybdate, organische Inhibitoren) schützen Stahl- und Kupferkomponenten.
Härtestabilisatoren verhindern Kalk- und Salzablagerungen in Frischwasserseiten.
Dispergatoren halten Partikel mobil und verhindern Ablagerungen.
Biozide (oxidativ & nicht-oxidativ) stoppen Biofouling, das Wärmetauscher isoliert.
Praxisnutzen
Ein sauberer Kühlkreislauf gewährleistet stabile Kühlleistung, geringeren Energieverbrauch und schützt Motoren, Wärmetauscher und Pumpen vor teuren Ausfällen.
Wie können Flotationsanlagen für Bilgenwasser optimiert werden?
Problemstellung Bilgenwasser
Bilgenwasser ist ein komplexer Mix aus Ölen, Kraftstoffresten, Schmierstoffen, Detergenzien und Feststoffen. Ohne geeignete Additive bilden sich stabile Emulsionen, die Flotationsanlagen überlasten. Das Risiko: Überschreitung der IMO-MARPOL-Grenzwerte (15 ppm Öl im Ablauf).
Additivlösungen
Koagulanten & Flockungsmittel brechen stabile Öl-Wasser-Emulsionen auf und bündeln Partikel.
Dispergatoren verbessern die Abscheidung von Schwebstoffen.
Entschäumer verhindern Prozessstörungen im Flotationskreislauf.
pH-Regulierung optimiert die Reaktionsbedingungen für Öl- und Feststoffabtrennung.
Praxisnutzen
Die Abscheideleistung steigt, Ölwerte im Ablauf sinken sicher unter die MARPOL-Vorgabe von 15 ppm und die Betriebssicherheit der Flotationsanlage wird erhöht.
Wie wird die Abwasserbehandlung (Grauwasser, Schwarzwasser) an Bord effizient gestaltet?
Besondere Herausforderungen
Schiffsabwässer enthalten hohe organische Belastungen, Tenside, Fette und Feststoffe. MARPOL verlangt strenge Grenzwerte für Einleitungen. Mechanische Systeme stoßen bei Spitzenlasten oft an Grenzen.
Additivlösungen
Fäll- und Flockungsmittel für die Abtrennung organischer und anorganischer Störstoffe.
Oxidationsmittel (z. B. Peroxide) reduzieren CSB und Geruchsstoffe.
pH-Korrektur schafft optimale Bedingungen für die Additivwirkung und schützt Materialien.
Kombination mit Flotationsanlagen steigert die Abtrennung von Fetten und Schwebstoffen.
Praxisnutzen
Abwasser wird stabilisiert und sicher einleitbar, Schlammvolumen reduziert und die Anlagenlast gesenkt – ein Beitrag zur gesetzeskonformen MARPOL-Compliance.
Wie kann die Trinkwasserhygiene auf Schiffen dauerhaft gesichert werden?
Problemstellung
Trinkwasser wird meist durch Meerwasserentsalzung (RO, Verdampfer) gewonnen. Bei Lagerung in Tanks drohen Wiederverkeimung und Biofilmaufbau, besonders in warmen Klimazonen.
Additivlösungen
Biozide & Desinfektionsmittel (Chlor, Chlordioxid, Peroxide) verhindern Keimbildung.
Stabilisatoren sichern die Langzeitwirkung in Tanks mit langen Verweilzeiten.
pH-Regulierung verhindert Korrosion in Leitungen und Tankanlagen.
Korrosionsinhibitoren vermeiden Materialschäden und Keimnischen.
Praxisnutzen
Die Crew und Passagiere erhalten sicheres Trinkwasser, Betreiber erfüllen internationale Hygienevorschriften und senken das Risiko von Beanstandungen bei Hafeninspektionen.
Wie können Betriebskosten in maritimen Wassersystemen durch Prozessadditive gesenkt werden?
Warum Kosten explodieren können
Ohne Additive entstehen Beläge, Korrosionsschäden und Biofouling, die zu mehr Reinigungen, Ersatzteilen und Energieverbrauch führen.
Additivlösungen
Optimierte Kessel- und Kühlwasserkonditionierung verhindert Schäden und Energieverluste.
Spezialadditive für Flotationsanlagen reduzieren Chemikalienverbrauch und Schlammvolumen.
Filmbildner & Korrosionsschutz verlängern Standzeiten von Rohrleitungen und Wärmetauschern.
Praxisnutzen
Mit einer gezielten Additivstrategie sinken die Betriebskosten um bis zu 25–30 %, während die Systemverfügbarkeit und Rechtssicherheit steigen.
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Frank Kuntze
Vertriebsleiter Wasser- und Prozessadditive

