ALMA AQUA Prozessadditive
Wir sichern die Betriebssicherheit Ihrer wasserführenden Systeme für die Logistikzentren & Gebäudetechnik
Frank Kuntze
Vertriebsleiter Wasser- und Prozessadditive
ALMA AQUA Lösungen für die Logistikzentren & Gebäudetechnik
ALMA AQUA Kessel
ALMA AQUA Mem
ALMA AQUA Kühlwasser
ALMA AQUA Abwasser
Proof of Performance – Unsere Referenzen






Vorteile für die Logistikzentren & Gebäudetechnik
Service & Technik – alles aus einer Hand
Beratung & Systemaufnahme
Labor- und Praxistests
Online Monitoring & Softwarelösungen
Integrierte Dosier- und Regeltechnik
Automatisierte Additivnachversorgung
Auswertung & Berichtserstattung
Formulierungen & Kompatibilität
OEM & Private Label Lösungen
FAQ
Wie können Ablagerungen und Korrosion in Kühl- und Heizkreisläufen von Gebäuden zuverlässig verhindert werden?
Warum Ablagerungen kritisch sind
Kühl- und Heizkreisläufe in Logistikzentren und Gebäuden sind oft mit wechselnden Rohwässern (Stadtwasser, Brunnenwasser, Teilstrom-RO) gespeist. Diese enthalten Härtebildner (Ca²⁺, Mg²⁺), Chloride oder Eisen. Ohne Additivkontrolle bilden sich Kalkstein (CaCO₃), Magnetit/Fe-Oxide oder Mischbeläge, die die Wärmeübertragung verschlechtern, Pumpen überlasten und die Energiekosten erhöhen.
Additive und Mechanismen
Härtestabilisatoren (Phosphonate, Polymere): hemmen die Kristallisation von Ca/Mg-Salzen → Kalk bleibt in Lösung.
Korrosionsinhibitoren (z. B. Molybdate, Phosphate, organische Inhibitoren): passivieren Metalloberflächen, besonders Stahl, Kupfer und Mischsysteme.
Filmbildner: erzeugen hydrophobe Schutzschichten, die auch bei Stillstand die Korrosionsneigung senken.
Dispergatoren: halten Schwebstoffe und Korrosionspartikel in Suspension.
Entschäumer: verhindern Schaumbildung, die den Wärmeübergang in Kühltürmen blockieren kann.
Praxisnutzen
Mit stabilisierter Wasserchemie bleiben Kreisläufe frei von Belägen und Korrosionsschäden. Das senkt den Energieverbrauch, reduziert Wartung und verlängert die Lebensdauer von Wärmetauschern und Rohrleitungen.
Wie lässt sich die Legionellengefahr in Warmwasser- und Kühlsystemen minimieren?
Herausforderung Trink- und Kühlwasserhygiene
In großen Gebäuden kommt es durch lange Leitungswege, Stagnation und Temperaturschwankungen häufig zu Legionellenwachstum. Besonders Warmwassernetze (30–50 °C) und Kühltürme sind kritische Systeme. Betreiber sind nach Trinkwasserverordnung (TrinkwV) verpflichtet, die mikrobiologische Qualität nachzuweisen.
Additiv-Strategien zur Hygienesicherung
Oxidative Biozide (Chlor, Chlordioxid, Peroxide): eliminieren Legionellen und Keime, oxidieren Biofilmstrukturen.
Nicht-oxidative Biozide (Isothiazolinone, quaternäre Ammoniumverbindungen): greifen Stoffwechselprozesse von Bakterien an und verhindern Biofilmneubildung.
pH-Regulatoren: stabilisieren Bedingungen, die mikrobielles Wachstum hemmen.
Langzeitstabilisatoren: sichern Wirksamkeit bei langen Verweilzeiten in Warmwasseranlagen.
Monitoring: regelmäßige mikrobiologische Proben, gekoppelt mit Online-Messungen (pH, ORP, Temperatur).
Praxisnutzen
Additive verringern das Risiko von Legionellen-Ausbrüchen, sichern die gesetzliche Compliance und erhöhen die Betriebssicherheit in Gebäuden mit vielen Nutzern (z. B. Logistikzentren, Bürogebäude, Krankenhäuser).
Wie kann die Energieeffizienz von Klimaanlagen und Rückkühlwerken durch Wasserchemie verbessert werden?
Warum Wasserqualität entscheidend ist
Bereits 0,5 mm Kalk oder Biofilm auf Wärmetauscherflächen können den Wärmeübergang um 10–15 % verschlechtern. Das erhöht die Ventilator- und Pumpenleistung sowie den Energiebedarf der Kälteanlagen.
Prozessadditive zur Effizienzsteigerung
Antiscalants & Härtestabilisatoren: verhindern Scaling von CaCO₃, CaSO₄ und Silikat.
Biozide: verhindern Biofouling durch Bakterien und Algen, die Schleimschichten bilden.
Dispergatoren: stabilisieren Schwebstoffe (Staub, Pollen, Korrosionsprodukte) in Kühltürmen.
Entschäumer: vermeiden Schaumdecken, die Gas-/Wärmeübergänge behindern.
Praxisnutzen
Saubere Rückkühlwerke laufen mit höherer Kühlleistung, weniger Energieverbrauch und längerer Standzeit. Das senkt die Betriebskosten in Gebäuden und Logistikzentren erheblich.
Wie kann die Trinkwasserhygiene in Gebäuden dauerhaft gesichert werden?
Problemstellung komplexer Trinkwassernetze
Große Gebäude haben oft weit verzweigte Trinkwasser-Installationen mit Totleitungen und Stagnationsbereichen. Dort steigt das Risiko für Legionellen, Pseudomonaden und andere Keime. Ohne Additiv- und Temperaturkontrolle entstehen hygienische Defizite.
Chemisch-technische Lösungen
Desinfektionsmittel (Chlor, Chlordioxid, Peressigsäure): wirken gegen Bakterien, Viren und Biofilm.
Biozide für dezentrale Warmwasseranlagen mit längeren Verweilzeiten.
pH-Korrektur: verhindert korrosionsbedingte Trübungen, die Biofilmbildung begünstigen.
Filmbildner & Korrosionsinhibitoren: schützen metallische Leitungen vor Lochfraß, der als Keimnische wirken kann.
Praxisnutzen
Mit Additiven können Betreiber die mikrobiologische Sicherheit erhöhen, Rechtssicherheit gewinnen und die Wasserqualität für Nutzer langfristig sichern.
Wie können Schlamm und Magnetitablagerungen in Heizkreisen reduziert werden?
Warum Heizkreise verschlammen
In Heizungsanlagen kommt es durch Korrosion (Magnetit, Fe₃O₄), Härteeinträge und Staubpartikel zu Verschlammung. Folgen sind ungleiche Wärmeverteilung, Heizkörper-Ausfälle und höhere Pumpenleistung.
Additive für saubere Heizsysteme
Dispergatoren verhindern die Sedimentation von Magnetit- und Rostpartikeln.
Korrosionsinhibitoren schützen metallische Oberflächen und senken den Partikelanfall.
Härtestabilisatoren vermeiden Kalkablagerungen in Wärmetauschern.
pH-Regulierung (z. B. auf 8,5–9,5) sichert optimale Bedingungen für Korrosionsschutz.
Praxisnutzen
Mit den richtigen Additiven bleiben Heizsysteme hydraulisch stabil, effizient und wartungsarm. Stillstände durch verschlammte Heizkreise werden deutlich reduziert.
Wie können Betriebskosten in der Gebäudetechnik durch Prozessadditive gesenkt werden?
Warum Wasserchemie ein Kostentreiber ist
Gebäudetechnik verursacht hohe Energie- und Wartungskosten. Beläge, Biofouling und Korrosion führen zu ineffizientem Betrieb, häufigen Reinigungen und vorzeitigem Austausch von Komponenten.
Additive für wirtschaftlichen Betrieb
Optimierte Fäll-/Flockungsmittel senken Chemikalienverbrauch in Abwasserlinien (z. B. Grauwasser).
Korrosionsschutz & Filmbildner verlängern Standzeiten von Wärmetauschern, Kesseln und Kühltürmen.
Biozide & Hygienekonzepte verhindern Stillstände durch Legionellenprobleme.
Praxisgerechte Dosiersysteme sorgen für exakte Chemikaliendosierung und reduzieren Überverbrauch.
Praxisnutzen
Mit einer abgestimmten Additivstrategie lassen sich die Betriebskosten um 20–30 % senken, die Wartungsintervalle verlängern und die Anlagensicherheit erhöhen – ein klarer Vorteil für Betreiber großer Logistikzentren und Gebäudekomplexe.
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Frank Kuntze
Vertriebsleiter Wasser- und Prozessadditive

