ALMA AQUA Prozessadditive
Wir sichern die Betriebssicherheit Ihrer wasserführenden Systeme für die Energieversorgung & Fernwärme!
Frank Kuntze
Vertriebsleiter Wasser- und Prozessadditive
ALMA AQUA Lösungen für die Energieversorgung
ALMA AQUA Kessel
ALMA AQUA Mem
ALMA AQUA Kühlwasser
ALMA AQUA Abwasser
Proof of Performance – Unsere Referenzen






Vorteile für die Energieversorgung & Fernwärme
Service & Technik – alles aus einer Hand
Beratung & Systemaufnahme
Labor- und Praxistests
Online Monitoring & Softwarelösungen
Integrierte Dosier- und Regeltechnik
Automatisierte Additivnachversorgung
Auswertung & Berichtserstattung
Formulierungen & Kompatibilität
OEM & Private Label Lösungen
FAQ
Wie lässt sich Kesselsteinbildung in Dampferzeugern sicher verhindern?
Kesselstein als Risiko für Effizienz und Betriebssicherheit
Kesselstein entsteht durch die Ausfällung von Calcium- und Magnesiumsalzen (Carbonate, Sulfate, Silikate). Diese lagern sich auf Wärmetauscherflächen ab, verringern die Wärmeübertragung und führen zu Energieverlusten. Schon 1 mm Belag kann die Effizienz um bis zu 10 % senken. Zusätzlich steigt das Risiko von Überhitzungen und Schäden an den Kesselwänden.
Prozessadditive gegen Ablagerungen im Kesselbetrieb
Härtestabilisatoren halten Calcium- und Magnesiumionen in Lösung, sodass sie nicht ausfallen.
Enthärtungsmittel (Ionenaustauscher, chemische Dosierungen) senken die Gesamthärte im Speisewasser gezielt ab.
Belagverhinderer / Dispergatoren verhindern das Wachstum von Kristallkeimen und wandeln Restmineralien in Schlamm um, der kontrolliert abgeschlämmt wird.
Phosphate binden Härtebildner und bilden gleichzeitig eine dünne Schutzschicht auf Kesselwänden – Korrosionsschutz und Belagkontrolle in einem Schritt.
Praxisnutzen für Energieversorgung und Fernwärme
Durch den Einsatz dieser Additive bleibt die Energieeffizienz stabil, die Zahl der Reinigungszyklen sinkt, und die Lebensdauer der Kesselanlagen verlängert sich deutlich. Dies spart sowohl Brennstoff- als auch Wartungskosten.
Wie kann Sauerstoffkorrosion in Speisewasser- und Fernwärmesystemen vermieden werden?
Warum Sauerstoff so gefährlich ist
Sauerstoff ist einer der Haupttreiber für Korrosionsschäden. Schon kleinste Mengen können Lochfraß in Kesseln, Leitungen und Wärmetauschern verursachen. Besonders Fernwärmenetze sind gefährdet, da durch Mikroleckagen oder Diffusion kontinuierlich Sauerstoff in das System gelangt. Ohne Schutz drohen Rostbildung, Schlammbildung und frühzeitige Materialausfälle.
Prozessadditive für sicheren Korrosionsschutz
Sauerstoffbindemittel (Sulfit oder moderne Ersatzstoffe) reagieren sofort mit gelöstem Sauerstoff und entfernen ihn vollständig aus dem Speisewasser.
Alkalisierungsmittel (NaOH, Phosphate) halten den pH-Wert über 9 – ein kritischer Wert, unterhalb dessen Stahl nicht mehr passiv bleibt.
Filmbildner erzeugen eine mikroskopisch dünne Schutzschicht auf Metalloberflächen, die wie ein Barrierefilm wirkt.
Korrosionsinhibitoren blockieren elektrochemische Reaktionen an der Metalloberfläche und erhöhen die Lebensdauer empfindlicher Komponenten.
Praktischer Nutzen für Netzbetreiber und Versorger
Die Kombination dieser Additive sorgt für maximalen Schutz von Leitungen und Wärmetauschern, reduziert ungeplante Stillstände und verlängert die Standzeit des gesamten Systems. Gleichzeitig wird die Versorgungssicherheit erhöht, was gerade bei Fernwärme mit Tausenden angeschlossenen Haushalten entscheidend ist.
Wie können Fernwärmenetze langfristig vor Schäden geschützt werden?
Herausforderungen in großen Fernwärmesystemen
Fernwärmenetze sind komplexe Systeme mit langen Leitungen, großen Wassermengen und langen Verweilzeiten. Das Wasser zirkuliert oft über Monate oder Jahre, während sich die Last je nach Jahreszeit stark ändert. Diese Bedingungen fördern Korrosion, Ablagerungen und Qualitätsverluste im Netz. Reparaturen oder Rohrsanierungen sind extrem teuer und führen zu Ausfallzeiten, die für Betreiber und Kunden gleichermaßen kritisch sind.
Additive für nachhaltigen Schutz im Netzbetrieb
Alkalisierungsmittel halten den pH-Wert konstant über 9, um Sauerstoffkorrosion sicher zu verhindern.
Korrosionsinhibitoren und Filmbildner legen schützende Schichten auf Rohre und Wärmetauscher und verhindern Flächenkorrosion ebenso wie Lochfraß.
Langzeitstabile Formulierungen gewährleisten, dass Additive auch bei hohen Temperaturen und langen Verweilzeiten im Umlauf ihre Wirkung behalten.
Kontinuierliches Monitoring und Nachdosierung sichern eine gleichbleibende Wasserqualität und machen den Netzbetrieb planbar.
Praxisnutzen für die Energieversorgung
Der Einsatz geeigneter Additive reduziert Instandhaltungskosten, verlängert die Standzeiten der Infrastruktur und sorgt für eine zuverlässige Wärmeversorgung auch bei extremen Lastspitzen im Winter. Netzbetreiber profitieren von höherer Betriebssicherheit und planbaren Wartungsintervallen.
Wie kann die Speisewasseraufbereitung für Dampfkessel optimiert werden?
Bedeutung der Speisewasserqualität
Das Speisewasser ist die Lebensader eines Dampfkessels. Bereits geringe Mengen an Härtebildnern, Silikaten oder Sauerstoff können zu Ablagerungen, Korrosion und schwerwiegenden Schäden führen. Eine effiziente Speisewasseraufbereitung ist daher Grundvoraussetzung für störungsfreien Betrieb.
Additive und Verfahren zur Konditionierung
Demineralisierung und Vollentsalzung: Reduzieren Härtebildner und Salze, die zu Kesselstein führen können.
pH-Korrektur mit Natronlauge: Sichert alkalische Bedingungen im Speisewasser.
Sauerstoffbindemittel (Sulfit, Carbohydrazid, DEHA): Entfernen Rest-Sauerstoff nach thermischer Entgasung.
Kondensatpflege: Alkalisierungsmittel verhindern CO₂-bedingte Säurekorrosion in Kondensatrückläufen.
Praxisnutzen für Kraftwerke und Heizwerke
Eine stabile Speisewasserqualität sorgt für maximale Anlagensicherheit, reduziert den Chemikalienverbrauch im Kesselbetrieb und verlängert die Wartungsintervalle erheblich.
Warum ist die Entgasung des Speisewassers so wichtig?
Gefahren durch Sauerstoff und CO₂
Selbst kleinste Mengen gelösten Sauerstoffs im Speisewasser führen zu Lochfraß in Kesseln und Leitungen. Auch CO₂ ist kritisch, da es im Kondensat zu Kohlensäurebildung und Rohrkorrosion führt.
Methoden und Additive zur Sauerstoffentfernung
Thermische Entgasung im Entgaser reduziert den Sauerstoffgehalt auf ein Minimum.
Sauerstoffbindemittel (z. B. Sulfit oder moderne Ersatzstoffe) eliminieren die letzten Spuren.
Alkalisierungsmittel erhöhen den pH-Wert im Kondensat und verhindern Kohlensäurekorrosion.
Praxisnutzen für Energieversorgung und Fernwärme
Die Kombination aus thermischer Entgasung und Additiven schützt Kessel und Netze zuverlässig, verlängert die Lebensdauer und erhöht die Betriebssicherheit – besonders im Dauerlastbetrieb von Kraftwerken und Heizwerken.
Wie lässt sich Biofouling in Kühlkreisläufen vermeiden?
Warum Biofouling problematisch ist
In Kühlwassersystemen bilden Mikroorganismen wie Bakterien, Algen oder Pilze Biofilme auf Oberflächen. Diese Schichten verschlechtern die Wärmeübertragung, verstopfen Leitungen und fördern Korrosion. Bereits wenige Zehntel Millimeter Biofilm können den Energieverbrauch deutlich steigern.
Additive gegen mikrobiologisches Wachstum
Biozide (oxidativ und nicht-oxidativ) verhindern die Ausbreitung von Mikroorganismen.
Rotierende Biozidstrategien stellen sicher, dass keine Resistenzen entstehen.
Entschäumer verhindern Schaumbildung, die bei hoher Mikrobenlast typischerweise auftritt.
Dispergatoren halten Partikel und Biofilmreste in Schwebe und erleichtern die Abscheidung.
Praxisnutzen für Betreiber von Kühlanlagen und Netzen
Ein kontrollierter Kühlkreislauf sichert die Wärmeübertragung, schützt Wärmetauscher vor Fouling und reduziert ungeplante Stillstände. Zudem sinkt der Energieverbrauch, da keine biologischen Isolierschichten entstehen.
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Frank Kuntze
Vertriebsleiter Wasser- und Prozessadditive

