Molkerei- und Lebensmittelindustrie: alkalischer CIP-Reiniger und Säurereiniger zur Entfernung von Fett, Eiweiß und Kalk
Zuverlässige Prozessadditive für höchste Qualitätsstandards in der Lebensmittelindustrie

ALMA AQUA Prozessadditive

Wasser ist in der Lebensmittel- und Milchverarbeitung ein zentrales Prozessmedium – für Produktion, Reinigung, Kühlung und Energieversorgung. Mit den ALMA AQUA Prozessadditiven sichern Sie stabile Produktionsabläufe, konstante Produktqualität und die Einhaltung aller relevanten Hygiene- und Umweltstandards.

Unsere Produkte sind speziell auf die Anforderungen der Lebensmittelindustrie abgestimmt: leistungsstark, lebensmittelkonform, wirtschaftlich und anlagenverträglich.
Belagsfreie Wärmetauscher- und Rohrleitungsoberflächen – für maximale Energieeffizienz
Stabile Kühl- und Warmwassersystemen – ohne Biofilmbildung
Langfristiger Korrosionsschutz - für Kessel- und Kühlkreisläufe
Effizienter Entfernung von Milchstein, Fett- und Eiweißablagerungen – in Membrananlagen, Abwasserbehandlungsanlagen und Wärmetauschern
Optimal abgestimmte Abwasserbehandlung - für die sichere Einhaltung der Grenzwerte
Ob Kühlwasser, Kesselanlagen, Membransysteme oder Abwasserbehandlung – wir entwickeln mit Ihnen die optimale Lösung für höchste Betriebssicherheit und Produktqualität.

Wir sorgen für reibungslose Wasserprozesse in Ihrer Lebensmittelproduktion!

Frank Kuntze

Vertriebsleiter Wasser- und Prozessadditive

ALMA AQUA Lösungen für die Lebensmittelindustrie

ALMA AQUA Kessel

Sauerstoffbinder, Alkalisierungsmittel, Härtestabilisatoren und Entschäumer für störungsfreien und langlebigen Betrieb von Kesselanlagen und Dampfkesselanlagen.

ALMA AQUA Mem

Antiscalante, Membranreiniger (sauer, alkalisch, oxidativ) und Reinigungsverstärker für nachhaltigen Schutz und maximale Leistung von Membrananlagen.

ALMA AQUA Kühlwasser

Korrosionsschutzinhibitoren, Härtestabilisatoren, Dispergatoren, Bioinhibitoren und Biozide für sichere, legionellenfreie Verdunstkühlanlagen & Kühlkreisläufe.

ALMA AQUA Abwasser

Fällungsmittel, Koagulationsmittel, Flockungshilfsmittel, Spurenstoffe und Schlammkonditionierungsmittel für stabile Prozesse und sichere Ablaufwerte.

Proof of Performance – Unsere Referenzen

Praxisnutzen für Betreiber

Mit ALMA AQUA Prozessadditiven erreichen Sie:
Konstante Anlagenleistung – auch bei wechselnder Rohwasserqualität
Energieeinsparungen durch saubere Wärmetauscherflächen
Maximale Hygienesicherheit gemäß Lebensmittelrecht
Reduzierte Betriebskosten durch optimierte Dosierung
Zuverlässige Einhaltung aller Grenzwerte in der Abwasserbehandlung
OEM- und Private-Label-Lösungen verfügbar
Laborversuche für Wasseraufbereitungsanlagen

Service & Technik – alles aus einer Hand

Wir unterstützen Sie über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg:

Beratung & Systemaufnahme

Labor- und Praxistests

Online Monitoring & Softwarelösungen

Integrierte Dosier- und Regeltechnik

Automatisierte Additivnachversorgung

Auswertung & Berichtserstattung

Formulierungen & Kompatibilität

In unterschiedlichen Formulierungen verfügbar – flüssig, als Emulsion oder als Pulver, je nach Dosiertechnik und Anlagenanforderung
Lebensmittelverträglich und gesetzeskonform – entsprechend relevanter EU-Verordnungen und branchenspezifischer Standards (z. B. Hygienic Design, VDI 2047)
Kompatibel mit allen gängigen Anlagentypen – offene und geschlossene Kühlkreisläufe, Dampfkessel, Membrananlagen (RO, NF), biologische und chemisch-physikalische Abwasseranlagen
Langzeitstabil in Lagerung und Anwendung – gleichbleibende Wirksamkeit auch bei längeren Dosierpausen oder saisonal variierendem Betrieb

OEM & Private Label Lösungen

Exklusive Rezepturen oder Standardprodukte
Abfüllung & Etikettierung nach Kundendesign
Begleitdokumentation & Anwendungsempfehlung
Perfekt für Anlagenbauer, OEMs, Großhändler und internationale Distributoren
Technischer Support & Anlagenbegleitung

FAQ

Unsere ALMA AQUA Prozessadditive für die Lebensmittel- und Molkereibranche sind speziell auf hygienekritische Anlagenbereiche zugeschnitten. Sie erfüllen alle relevanten gesetzlichen Vorgaben – darunter EU-Verordnungen zur Lebensmittelsicherheit, Trinkwasserverordnung, VDI 2047 Blatt 2 – und sind so formuliert, dass sie keine negativen Einflüsse auf Produktqualität oder Produktionshygiene haben.

Dazu gehören unter anderem:

  • Korrosionsschutzinhibitoren, Härtestabilisatoren, Dispergatoren und Biozide für Verdunstungskühlanlagen & Kühlwasserkreisläufe

  • Sauerstoffbinder, Alkalisierungsmittel, Härtestabilisatoren und Entschäumer für Kessel- und Dampfkesselanlagen

  • Antiscalante, Spezialreiniger und Reinigungsverstärker für Membrananlagen, z. B. in der Milch- und Molkenkonzentration

  • Fällungsmittel, Flockungshilfsmittel, Spurenstoffe und Schlammkonditionierungsmittel für die Abwasserbehandlung

Alle Produkte sind so entwickelt, dass sie Betriebssicherheit, Energieeffizienz und Hygienestandards dauerhaft sicherstellen – auch in Anlagen mit hohen Anforderungen an Reinigungszyklen (CIP) und bei saisonalen Produktionsschwankungen.

In der Lebensmittelindustrie steht Hygiene an erster Stelle – selbst minimale Ablagerungen oder Biofilme können Produktausfälle, Kontaminationen oder Rückrufaktionen verursachen. Unsere Additive wirken hier präventiv und prozessstabilisierend:

  • Biozide und Bioinhibitoren verhindern Biofilmbildung in Kühl- und Warmwassersystemen, wodurch das Legionellenrisiko minimiert wird

  • Härtestabilisatoren und Antiscalante verhindern Kalk- und Milchsteinablagerungen in Wärmetauschern, Verdampfern und Membranen

  • Sauerstoffbinder und Korrosionsschutzinhibitoren sichern metallische Oberflächen vor Korrosion und Materialverlust

  • Fällungs- und Flockungshilfsmittel sorgen in der Abwasseraufbereitung für stabile Ablaufwerte und vermeiden Belastungsspitzen

In Kombination mit unserer Dosier- und Regeltechnik sowie Online-Überwachungssystemen können wir in Echtzeit sicherstellen, dass die Anlagen im optimalen Hygienefenster betrieben werden.

Wir setzen auf eine systematische, datenbasierte Vorgehensweise:

  1. Analyse: Wir nehmen Wasser- und Prozessproben vor Ort und analysieren diese in unserem Labor auf Härtebildner, Korrosionspotenzial, mikrobiologische Belastung und organische Reststoffe.

  2. Simulation: Mit Jar Tests und Labortests simulieren wir die Wirkung verschiedener Additive unter realistischen Prozessbedingungen – z. B. typische Belastungen durch Milchfette, Eiweiße oder Reinigungsmittelrückstände.

  3. Optimierung: Basierend auf den Ergebnissen konfigurieren wir eine maßgeschneiderte Additivkombination, abgestimmt auf Ihre Kühl-, Kessel-, Membran- und Abwassersysteme.

  4. Integration: Wir sorgen für die reibungslose Einbindung in Ihre Dosier- und Überwachungstechnik und begleiten den Start im Live-Betrieb.

  5. Kontinuierliche Betreuung: Durch regelmäßige Kontrollen, Laboranalysen und Datenmonitoring sichern wir dauerhaft stabile und hygienische Anlagenbedingungen.

Legionellenkontrolle in der Lebensmittelindustrie ist besonders anspruchsvoll, da Biozide und Bioinhibitoren zwar hochwirksam sein müssen, aber gleichzeitig keine negativen Rückstände in produktnahen Bereichen hinterlassen dürfen.
Unsere Strategie basiert auf drei Säulen:

  • Chemische Prävention: Einsatz schnell wirksamer, lebensmitteltauglicher Biozide in Kombination mit Bioinhibitoren, die Biofilmneubildung verhindern. Die Formulierungen sind so abgestimmt, dass sie auch bei häufigen CIP-Zyklen und wechselnden Betriebstemperaturen stabil bleiben.

  • Hydraulische Optimierung: Sicherstellung einer gleichmäßigen Durchströmung aller Anlagenteile, um „Totzonen“ zu vermeiden, in denen sich Legionellen vermehren könnten.

  • Monitoring & Dokumentation: Kontinuierliche Online-Überwachung von Leitwert, pH und Biozidrestwerten sowie mikrobiologische Laboranalysen. Ergebnisse werden im digitalen Berichtswesen dokumentiert, um die VDI 2047-2-konforme Betriebsführung nachzuweisen.

So stellen wir sicher, dass die Anlagen dauerhaft im hygienischen Betriebsbereich laufen, ohne Produktionsprozesse zu stören.

In Molkereien entstehen spezifische organische und anorganische Belastungen, die klassische Antiscalante oft nicht vollständig adressieren. Milchstein (Calciumphosphat), Eiweißrückstände und Milchfette führen zu einer zweifachen Belastung der Membranoberfläche: einer mineralischen und einer organischen Komponente.

Unsere Lösung:

  • Spezial-Antiscalante, die sowohl mineralische Härtebildner als auch organische Matrixbestandteile dispergieren.

  • Reiniger-Kombinationen aus alkalischen Fettlösern und sauren Milchsteinentfernern, sequenziell eingesetzt, um hartnäckige Beläge rückstandsfrei zu entfernen.

  • Reinigungsverstärker, die Oberflächenspannung und Penetration verbessern, wodurch Reinigungszeiten verkürzt werden.

Labor- und Betriebsergebnisse zeigen, dass durch diese Kombination die Permeatleistung um bis zu 15–20 % länger auf hohem Niveau bleibt, bevor eine Reinigung notwendig wird.

Viele Molkereien und Lebensmittelbetriebe fahren Lastspitzen in bestimmten Jahreszeiten – z. B. in der Hochmilchphase im Frühjahr/Sommer – und reduzieren die Produktion in anderen Monaten.
Das Problem: Eine starre Dosierstrategie führt in diesen Phasen zu Über- oder Unterdosierungen.

Unsere Vorgehensweise:

  • Einsatz von Lastprognosen (basierend auf Produktionsdaten) in Verbindung mit automatisierten Dosiersystemen.

  • Anpassung der Additivdosierung in Echtzeit über Durchflussmessungen, Leitwert- und Temperaturdaten.

  • Implementierung einer „Impulsdosierung“ bei kurzfristigen Produktionsspitzen, um sofortigen Schutz bei erhöhtem Belastungseintrag zu gewährleisten.

Das Ergebnis: Konstanter Anlagenschutz bei gleichzeitiger Optimierung des Chemikalienverbrauchs, auch bei schwankenden Produktionsmengen.

Abwasser aus der Lebensmittelverarbeitung schwankt stark in Zusammensetzung – insbesondere bei Chargenproduktion und CIP-Entleerungen. Ohne gezielte Additivstrategie kann das zu Schwankungen bei CSB, Fettgehalt und Feststoffkonzentrationen führen.

Unsere Vorgehensweise:

  • Fällungs- und Flockungsmittel werden lastabhängig dosiert, um sowohl feine Partikel als auch Fett- und Eiweißflocken zu binden.

  • Polymere mit spezifischer Ladungsdichte sorgen für einen gut entwässerbaren Schlamm, was Press- und Zentrifugenleistung steigert.

  • Spurenstoffzugaben unterstützen die biologische Abwasserbehandlung, indem sie für ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis (C:N:P) sorgen.

Das Ergebnis: Stabile Ablaufwerte auch bei stark schwankender Belastung – und gleichzeitig eine Optimierung der Schlammbehandlungskosten.

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Frank Kuntze

Vertriebsleiter Wasser- und Prozessadditive