ALMA AQUA Prozessadditive
Wir sichern die Betriebssicherheit Ihrer wasserführenden Systeme in der Metallindustrie!
Frank Kuntze
Vertriebsleiter Wasser- und Prozessadditive
ALMA AQUA Lösungen für die Metallindustrie
ALMA AQUA Kessel
ALMA AQUA Mem
ALMA AQUA Kühlwasser
ALMA AQUA Abwasser
Proof of Performance – Unsere Referenzen






Vorteile für die metallverarbeitende Industrie
Service & Technik – alles aus einer Hand
Beratung & Systemaufnahme
Labor- und Praxistests
Online Monitoring & Softwarelösungen
Integrierte Dosier- und Regeltechnik
Automatisierte Additivnachversorgung
Auswertung & Berichtserstattung
Formulierungen & Kompatibilität
OEM & Private Label Lösungen
FAQ
Wie erreiche ich in galvanischen Abwässern eine sichere Schwermetallentfernung (Ni, Cr, Zn) – auch bei komplexierenden Stoffen?
Für stabile Grenzwerteinhaltung empfiehlt sich ein mehrstufiges, robustes Schema, das mit unseren ALMA AQUA Prozessadditiven praxissicher gefahren werden kann:
Vorkonditionierung / Reduktion
Cr(VI) → Cr(III) mittels Reduktionsmittel bei saurem pH.
Emulsions- und Tensidlast ggf. mit Entemulgator/Koagulant vorab brechen, damit die nachfolgende Fällung greift.
Fällung & pH-Steuerung
Metalle als Hydroxide (typisch alkalischer Bereich) oder bei Störstoffen als Sulfide fällen.
Unsere pH-Regulatoren sorgen für enge Fenster und reduzieren Nachdosagen.
Flockung & Abscheidung
Mikro- bis Makroflok mit anwendungsoptimierten Flockungsmitteln/Polymeren aufbauen.
Abscheidung über Lamellenklärer/DAF; Nachfilter (Sand/Feinfilter) für Resttrübung.
Sonderfall Komplexbildner (z. B. EDTA, Citrate, Amine)
Einsatz komplexspaltender Additive oder oxidativer Stufen; optional unsere neutral-pH-fähige ALMA AktivFlock-Kombination (Fällung+Flockung+Fenton) zur Auflösung stabiler Metallkomplexe und Absenkung von Rest-CSB.
Prozesshinweise (Industrie-Praxis):
Online-Überwachung: pH/Redox/Leitfähigkeit, periodisch ICP/AAS auf Restmetalle.
Schlammmanagement: Polymerwahl auf Entwässerbarkeit trimmen; Kuchenfestigkeit senkt Entsorgungskosten.
Störfalltauglichkeit: Puffervolumen vorhalten; Rezeptur mit Sicherheitsfenstern definieren (Temperatur, pH, Redox).
Nutzen: reproduzierbar niedrige Restmetalle, robuste Compliance und geringere Chemikalien-Gesamtkosten durch gezielte Dosierfenster.
Wie setze ich Spülwasser-Recycling mit Membranen (NF/RO) in der Galvanik um – ohne Scaling, Fouling und Bad-Rückwirkungen?
Ein tragfähiges Konzept kombiniert vorbehandelte Spülwässer mit membrankompatiblen Prozessadditiven:
Vorbehandlung (Schlüssel zur Standzeit):
Feinfiltration (z. B. 5–20 µm) zur Partikelreduktion, optional Aktivkohle gegen organische Störer.
pH-Trimmen und Antiscalant-Dosierung gegen Carbonat-, Sulfat- und Metallphosphat-Scaling.
Biofouling-Prävention durch dosierte Biozide (membranverträglich, badseitig unkritisch).
Bei hohen Metallfrachten: Teilfällung vor NF/RO, damit die Membrane nicht zum „Metallfänger“ wird.
Membranbetrieb:
Betriebsfenster sauber definieren (Transmembrandruck, Rückgewinnung, Temperatur).
SDI/Trübung im Griff halten; CIP-Strategie (alkalisch/ sauer/oxidativ – materialkonform) festlegen.
Permeat-Rückführung: je nach Prozess als Spülwasser oder teilaufbereitetes Badeinspeisewasser nutzen; Konzentrat prozessspezifisch behandeln (z. B. Rückführung in die Abwasserlinie).
Additiv-Kompatibilität:
Antiscalants & Dispergatoren so auswählen, dass keine Badstörungen (Glanz-/Abscheidefehler) auftreten.
Biozide mit Blick auf Werkstoffe (Messing, Alu, Dichtungen) und Downstream-Effekte validieren.
Ergebnis: geringerer Frischwasserverbrauch, stabile Beschichtungsqualität und niedrige Betriebskosten durch verlängerte Membranstandzeiten.
Wie optimiere ich Kühlwasser- und Kesselkreisläufe in metallverarbeitenden Betrieben – Korrosion, Ablagerungen & Mikrobiologie im Griff?
Für hohe Anlagenverfügbarkeit und Energieeffizienz empfehlen wir ein abgestimmtes Additiv- & Monitoring-Konzept:
Kühlwasser (offen/geschlossen):
Korrosionsinhibitoren (phosphonat-/molybdat- oder organische Systeme) passend zu Werkstoffen (CS, Cu-Legierungen, Al).
Härtestabilisatoren/Dispergatoren gegen Carbonat- und Metallphosphat-Scaling bei erhöhten Konzentrationszyklen.
Biozid-Management mit rotierendem Einsatz (oxidativ/nicht-oxidativ) zur Biofouling-Kontrolle, kompatibel mit Wärmetauschermaterialien.
Kern-KPIs: Leitfähigkeit (Zyklen), pH-Fenster passend zum Material, ΔT/ΔP über Wärmetauscher, ATP/Keimzahl.
Kessel-/Dampfsysteme:
Sauerstoffbinder (z. B. O₂-Rest < 10 ppb anstreben), Alkalisierungsmittel für Dampfraum-/Kondensat-pH, Härtestabilisatoren gegen Kesselstein, Entschäumer für sauberes Verdampfen.
Absalzregelung anhand Leitfähigkeit/Silizium; Speisewasser-Qualität konsequent sichern (Enthärtung/RO).
Integration & OEM-Kompatibilität:
Unsere ALMA AQUA Prozessadditive sind OEM-tauglich, lassen sich in bestehende Dosiertechnik einbinden und sind badseitig sowie abwasserseitig abgestimmt – wichtig bei Wärmetauschern, Beschichtungsanlagen und Dampferzeugern in der Oberflächenbehandlung.
Nutzen: niedrigere Energie- und Wartungskosten, konstante Produktionsqualität und verlängerte Anlagenstandzeiten.
Wie kann ich Komplexbildner wie EDTA oder Citrate in galvanischen Abwässern zuverlässig behandeln?
Komplexbildner binden Metalle so stabil, dass klassische Hydroxidfällungen oft nicht ausreichen. Hier setzen wir auf eine spezialisierte Additivstrategie:
Oxidativer Aufschluss: Durch den Einsatz von Fenton-basierten Additiven oder Peroxid-Systemen werden stabile Komplexe aufgebrochen, sodass Metalle anschließend gefällt werden können.
Spezialfällmittel: Organisch modifizierte Fällmittel reagieren auch mit komplexgebundenen Metallen und führen zu stabilen, abtrennbaren Flocken.
Prozessintegration: Besonders in der Oberflächenbehandlung ist es wichtig, dass diese Stufen in bestehende Klär- und Spülwassersysteme eingebunden werden können, ohne die Produktion zu stören.
Nutzen: Mit unseren ALMA AQUA Spezialadditiven lassen sich auch bei EDTA-, Citrate- oder Aminkomplexen gesetzliche Grenzwerte für Nickel, Zink und Kupfer sicher einhalten.
Wie verhindere ich, dass Rückverunreinigungen aus Spülwässern die Qualität galvanischer Schichten beeinträchtigen?
Die Qualität galvanischer Schichten hängt unmittelbar von der Reinheit der Spülwässer ab. Rückverunreinigungen (z. B. durch Metalle, Karbonathärte oder Biofilm) führen zu Flecken, Trübungen oder Haftungsproblemen.
Härtestabilisatoren halten gelöste Kalzium- und Magnesiumsalze in Lösung und verhindern Ausfällungen im Spülbad.
Dispergatoren und Biozide vermeiden Ablagerungen und mikrobielles Wachstum, die sonst als Störstoffe in galvanische Bäder eingetragen würden.
Membrankompatible Additive ermöglichen zusätzlich eine Spülwasserkreislaufführung, bei der Permeat wieder als Spülwasser genutzt wird – ohne Qualitätsverlust.
Nutzen: Mit den passenden Additiven bleiben Spülbäder frei von störenden Rückeinträgen, die Schichtqualität ist konstant hoch und Nacharbeiten werden reduziert.
Wie lassen sich Abwasserkosten in der Metallverarbeitung & Galvanik durch den gezielten Einsatz von Prozessadditiven senken?
In galvanischen Betrieben und der Metallverarbeitung entstehen hohe Abwasserkosten – verursacht durch Chemikalienverbrauch, Schlammaufkommen, Entsorgung und Energieeinsatz. Mit den richtigen Prozessadditiven lässt sich dieser Kostenblock deutlich optimieren, ohne die Betriebssicherheit zu gefährden:
Reduzierter Chemikalienverbrauch
Durch maßgeschneiderte Fäll- und Flockungsmittel werden Metalle, Partikel und Emulsionen effizient entfernt. Zielgerichtete Dosierstrategien senken die benötigte Chemikaliendosis und vermeiden Überdosierungen.Optimiertes Schlammmanagement
Viele Standardprodukte erzeugen unnötig große Mengen an Metallhydroxidschlamm. Unsere hochwirksamen Spezialadditive bilden kompakte, gut entwässerbare Flocken. Das reduziert das Schlammvolumen erheblich, senkt Entsorgungskosten und erleichtert die Entwässerung.Energie- und Betriebskosteneffizienz
Stabile Prozesse bedeuten weniger Störfälle, Stillstände und Nachbehandlungen. Gleichzeitig verringern Additive, die mit bestehenden Anlagen (Lamellenklärer, DAF, Filter, Membranen) kompatibel sind, den Wartungsaufwand und erhöhen die Standzeiten von Filtern und Membranen.Praxisbeispiel Galvanikbetriebe
Gerade in Spülwasseraufbereitungen mit stark schwankenden Metallfrachten zeigt sich der Unterschied: Mit optimierten Additiven können Dosiermengen um 20–30 % reduziert werden, bei gleichzeitiger Verbesserung der Ablaufqualität – ein direkter Hebel für die Betriebskosten.
Nutzen: Betriebe der Metallverarbeitung und Galvanik erreichen mit gezielt eingesetzten ALMA AQUA Prozessadditiven eine nachhaltige Senkung der Abwasserkosten, bleiben zuverlässig innerhalb der Grenzwerte und steigern gleichzeitig ihre Wirtschaftlichkeit.
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Frank Kuntze
Vertriebsleiter Wasser- und Prozessadditive

