Metallverarbeitung: Prozessadditive wie Fällmittel und Korrosionsschutzmittel für Kühlsysteme und Kesselanlagen
Zuverlässige Prozessadditive für die metallverarbeitende Industrie

ALMA AQUA Prozessadditive

In der Metallverarbeitung und Galvanik spielt die Wasserqualität eine entscheidende Rolle – von der Vorbehandlung über galvanische Bäder bis hin zur Abwasseraufbereitung. Verunreinigungen, schwankende Wasserparameter oder Ablagerungen können nicht nur die Qualität der Beschichtungen beeinträchtigen, sondern auch zu Produktionsstörungen und erhöhten Kosten führen.

Mit den ALMA AQUA Prozessadditiven erhalten Unternehmen der Metall- und Oberflächenbehandlung zuverlässige Lösungen für Kühlkreisläufe, Spülwässer, Kesselanlagen und die industrielle Abwasserbehandlung. Unsere Additive sind auf die speziellen Anforderungen der Branche ausgelegt – für maximale Prozesssicherheit, Anlagenverfügbarkeit und gesetzeskonforme Einhaltung von Grenzwerten.

Typische Herausforderungen in Metallverarbeitung & Galvanik
Hohe Belastung von Spül- und Prozesswässern durch Schwermetalle (z. B. Nickel, Chrom, Zink)
Vermeidung von Ablagerungen und Korrosion in Kühlkreisläufen und Dampfkesseln
Stabile Wasserqualität in galvanischen Bädern und Vorbehandlungsstufen
Schutz vor Biofouling und Ausfällungen in Membrananlagen
Konstante Abwasserqualität - auch bei schwankender Belastung
Ob Kühlwasser, Kesselanlagen, Membransysteme oder Abwasserbehandlung – wir haben die optimale Lösung für höchste Betriebssicherheit und Produktqualität.

Wir sichern die Betriebssicherheit Ihrer wasserführenden Systeme in der Metallindustrie!

Frank Kuntze

Vertriebsleiter Wasser- und Prozessadditive

ALMA AQUA Lösungen für die Metallindustrie

ALMA AQUA Kessel

Sauerstoffbinder, Alkalisierungsmittel, Härtestabilisatoren und Entschäumer für störungsfreien und langlebigen Betrieb von Kesselanlagen und Dampfkesselanlagen.

ALMA AQUA Mem

Antiscalante, Membranreiniger (sauer, alkalisch, oxidativ) und Reinigungsverstärker für nachhaltigen Schutz und maximale Leistung von Membrananlagen.

ALMA AQUA Kühlwasser

Korrosionsschutzinhibitoren, Härtestabilisatoren, Dispergatoren, Bioinhibitoren und Biozide für sichere, legionellenfreie Verdunstkühlanlagen & Kühlkreisläufe.

ALMA AQUA Abwasser

Fällungsmittel, Koagulationsmittel, Flockungshilfsmittel, Spurenstoffe und Schlammkonditionierungsmittel für stabile Prozesse und sichere Ablaufwerte.

Proof of Performance – Unsere Referenzen

Vorteile für die metallverarbeitende Industrie

Mit ALMA AQUA Prozessadditiven erreichen Sie:
Stabile Oberflächenqualität: Gleichbleibende Wasserparameter sichern die Qualität galvanischer Schichten.
Effiziente Schwermetall-Elimination: Branchenspezifische Fällmittel und Flockungsmittel erreichen zuverlässig strenge Grenzwerte.
Längere Standzeiten: Kühlkreisläufe, Kesselanlagen und galvanische Bäder arbeiten länger störungsfrei.
Hohe Prozesssicherheit: Schutz vor Ablagerungen, Korrosion und mikrobiologischem Wachstum in allen Wasserkreisläufen.
Branchenspezifische Erfahrung: Jahrzehntelanges Know-how in der Metallverarbeitung und Galvanik sichert praxisnahe Lösungen.
OEM- und Private-Label-Lösungen verfügbar
Laborversuche für Wasseraufbereitungsanlagen

Service & Technik – alles aus einer Hand

Wir unterstützen Sie über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg:

Beratung & Systemaufnahme

Labor- und Praxistests

Online Monitoring & Softwarelösungen

Integrierte Dosier- und Regeltechnik

Automatisierte Additivnachversorgung

Auswertung & Berichtserstattung

Formulierungen & Kompatibilität

In unterschiedlichen Formulierungen verfügbar – flüssig, als Emulsion oder als Pulver, je nach Dosiertechnik und Anlagenanforderung
Beständig bei hohen Metallionenkonzentrationen: Die Formulierungen wirken zuverlässig auch in stark belasteten Spül- und Prozesswässern mit Nickel, Chrom oder Zink.
Kompatibel mit allen gängigen Anlagentypen – offene und geschlossene Kühlkreisläufe, Verdunstungskühler, Dampfkessel, Membrananlagen (RO, NF), biologische und chemisch-physikalische Abwasseranlagen
Langzeitstabil in Lagerung und Anwendung – gleichbleibende Wirksamkeit auch bei längeren Dosierpausen oder saisonal variierendem Betrieb

OEM & Private Label Lösungen

Exklusive Rezepturen oder Standardprodukte
Abfüllung & Etikettierung nach Kundendesign
Begleitdokumentation & Anwendungsempfehlung
Perfekt für Anlagenbauer, OEMs, Großhändler und internationale Distributoren
Technischer Support & Anlagenbegleitung

FAQ

Für stabile Grenzwerteinhaltung empfiehlt sich ein mehrstufiges, robustes Schema, das mit unseren ALMA AQUA Prozessadditiven praxissicher gefahren werden kann:

  1. Vorkonditionierung / Reduktion

    • Cr(VI) → Cr(III) mittels Reduktionsmittel bei saurem pH.

    • Emulsions- und Tensidlast ggf. mit Entemulgator/Koagulant vorab brechen, damit die nachfolgende Fällung greift.

  2. Fällung & pH-Steuerung

    • Metalle als Hydroxide (typisch alkalischer Bereich) oder bei Störstoffen als Sulfide fällen.

    • Unsere pH-Regulatoren sorgen für enge Fenster und reduzieren Nachdosagen.

  3. Flockung & Abscheidung

    • Mikro- bis Makroflok mit anwendungsoptimierten Flockungsmitteln/Polymeren aufbauen.

    • Abscheidung über Lamellenklärer/DAF; Nachfilter (Sand/Feinfilter) für Resttrübung.

  4. Sonderfall Komplexbildner (z. B. EDTA, Citrate, Amine)

    • Einsatz komplexspaltender Additive oder oxidativer Stufen; optional unsere neutral-pH-fähige ALMA AktivFlock-Kombination (Fällung+Flockung+Fenton) zur Auflösung stabiler Metallkomplexe und Absenkung von Rest-CSB.

Prozesshinweise (Industrie-Praxis):

  • Online-Überwachung: pH/Redox/Leitfähigkeit, periodisch ICP/AAS auf Restmetalle.

  • Schlammmanagement: Polymerwahl auf Entwässerbarkeit trimmen; Kuchenfestigkeit senkt Entsorgungskosten.

  • Störfalltauglichkeit: Puffervolumen vorhalten; Rezeptur mit Sicherheitsfenstern definieren (Temperatur, pH, Redox).

Nutzen: reproduzierbar niedrige Restmetalle, robuste Compliance und geringere Chemikalien-Gesamtkosten durch gezielte Dosierfenster.

Ein tragfähiges Konzept kombiniert vorbehandelte Spülwässer mit membrankompatiblen Prozessadditiven:

Vorbehandlung (Schlüssel zur Standzeit):

  • Feinfiltration (z. B. 5–20 µm) zur Partikelreduktion, optional Aktivkohle gegen organische Störer.

  • pH-Trimmen und Antiscalant-Dosierung gegen Carbonat-, Sulfat- und Metallphosphat-Scaling.

  • Biofouling-Prävention durch dosierte Biozide (membranverträglich, badseitig unkritisch).

  • Bei hohen Metallfrachten: Teilfällung vor NF/RO, damit die Membrane nicht zum „Metallfänger“ wird.

Membranbetrieb:

  • Betriebsfenster sauber definieren (Transmembrandruck, Rückgewinnung, Temperatur).

  • SDI/Trübung im Griff halten; CIP-Strategie (alkalisch/ sauer/oxidativ – materialkonform) festlegen.

  • Permeat-Rückführung: je nach Prozess als Spülwasser oder teilaufbereitetes Badeinspeisewasser nutzen; Konzentrat prozessspezifisch behandeln (z. B. Rückführung in die Abwasserlinie).

Additiv-Kompatibilität:

  • Antiscalants & Dispergatoren so auswählen, dass keine Badstörungen (Glanz-/Abscheidefehler) auftreten.

  • Biozide mit Blick auf Werkstoffe (Messing, Alu, Dichtungen) und Downstream-Effekte validieren.

Ergebnis: geringerer Frischwasserverbrauch, stabile Beschichtungsqualität und niedrige Betriebskosten durch verlängerte Membranstandzeiten.

Für hohe Anlagenverfügbarkeit und Energieeffizienz empfehlen wir ein abgestimmtes Additiv- & Monitoring-Konzept:

Kühlwasser (offen/geschlossen):

  • Korrosionsinhibitoren (phosphonat-/molybdat- oder organische Systeme) passend zu Werkstoffen (CS, Cu-Legierungen, Al).

  • Härtestabilisatoren/Dispergatoren gegen Carbonat- und Metallphosphat-Scaling bei erhöhten Konzentrationszyklen.

  • Biozid-Management mit rotierendem Einsatz (oxidativ/nicht-oxidativ) zur Biofouling-Kontrolle, kompatibel mit Wärmetauschermaterialien.

  • Kern-KPIs: Leitfähigkeit (Zyklen), pH-Fenster passend zum Material, ΔT/ΔP über Wärmetauscher, ATP/Keimzahl.

Kessel-/Dampfsysteme:

  • Sauerstoffbinder (z. B. O₂-Rest < 10 ppb anstreben), Alkalisierungsmittel für Dampfraum-/Kondensat-pH, Härtestabilisatoren gegen Kesselstein, Entschäumer für sauberes Verdampfen.

  • Absalzregelung anhand Leitfähigkeit/Silizium; Speisewasser-Qualität konsequent sichern (Enthärtung/RO).

Integration & OEM-Kompatibilität:

  • Unsere ALMA AQUA Prozessadditive sind OEM-tauglich, lassen sich in bestehende Dosiertechnik einbinden und sind badseitig sowie abwasserseitig abgestimmt – wichtig bei Wärmetauschern, Beschichtungsanlagen und Dampferzeugern in der Oberflächenbehandlung.

Nutzen: niedrigere Energie- und Wartungskosten, konstante Produktionsqualität und verlängerte Anlagenstandzeiten.

Komplexbildner binden Metalle so stabil, dass klassische Hydroxidfällungen oft nicht ausreichen. Hier setzen wir auf eine spezialisierte Additivstrategie:

  • Oxidativer Aufschluss: Durch den Einsatz von Fenton-basierten Additiven oder Peroxid-Systemen werden stabile Komplexe aufgebrochen, sodass Metalle anschließend gefällt werden können.

  • Spezialfällmittel: Organisch modifizierte Fällmittel reagieren auch mit komplexgebundenen Metallen und führen zu stabilen, abtrennbaren Flocken.

  • Prozessintegration: Besonders in der Oberflächenbehandlung ist es wichtig, dass diese Stufen in bestehende Klär- und Spülwassersysteme eingebunden werden können, ohne die Produktion zu stören.

Nutzen: Mit unseren ALMA AQUA Spezialadditiven lassen sich auch bei EDTA-, Citrate- oder Aminkomplexen gesetzliche Grenzwerte für Nickel, Zink und Kupfer sicher einhalten.

Die Qualität galvanischer Schichten hängt unmittelbar von der Reinheit der Spülwässer ab. Rückverunreinigungen (z. B. durch Metalle, Karbonathärte oder Biofilm) führen zu Flecken, Trübungen oder Haftungsproblemen.

  • Härtestabilisatoren halten gelöste Kalzium- und Magnesiumsalze in Lösung und verhindern Ausfällungen im Spülbad.

  • Dispergatoren und Biozide vermeiden Ablagerungen und mikrobielles Wachstum, die sonst als Störstoffe in galvanische Bäder eingetragen würden.

  • Membrankompatible Additive ermöglichen zusätzlich eine Spülwasserkreislaufführung, bei der Permeat wieder als Spülwasser genutzt wird – ohne Qualitätsverlust.

Nutzen: Mit den passenden Additiven bleiben Spülbäder frei von störenden Rückeinträgen, die Schichtqualität ist konstant hoch und Nacharbeiten werden reduziert.

In galvanischen Betrieben und der Metallverarbeitung entstehen hohe Abwasserkosten – verursacht durch Chemikalienverbrauch, Schlammaufkommen, Entsorgung und Energieeinsatz. Mit den richtigen Prozessadditiven lässt sich dieser Kostenblock deutlich optimieren, ohne die Betriebssicherheit zu gefährden:

  • Reduzierter Chemikalienverbrauch
    Durch maßgeschneiderte Fäll- und Flockungsmittel werden Metalle, Partikel und Emulsionen effizient entfernt. Zielgerichtete Dosierstrategien senken die benötigte Chemikaliendosis und vermeiden Überdosierungen.

  • Optimiertes Schlammmanagement
    Viele Standardprodukte erzeugen unnötig große Mengen an Metallhydroxidschlamm. Unsere hochwirksamen Spezialadditive bilden kompakte, gut entwässerbare Flocken. Das reduziert das Schlammvolumen erheblich, senkt Entsorgungskosten und erleichtert die Entwässerung.

  • Energie- und Betriebskosteneffizienz
    Stabile Prozesse bedeuten weniger Störfälle, Stillstände und Nachbehandlungen. Gleichzeitig verringern Additive, die mit bestehenden Anlagen (Lamellenklärer, DAF, Filter, Membranen) kompatibel sind, den Wartungsaufwand und erhöhen die Standzeiten von Filtern und Membranen.

  • Praxisbeispiel Galvanikbetriebe
    Gerade in Spülwasseraufbereitungen mit stark schwankenden Metallfrachten zeigt sich der Unterschied: Mit optimierten Additiven können Dosiermengen um 20–30 % reduziert werden, bei gleichzeitiger Verbesserung der Ablaufqualität – ein direkter Hebel für die Betriebskosten.

Nutzen: Betriebe der Metallverarbeitung und Galvanik erreichen mit gezielt eingesetzten ALMA AQUA Prozessadditiven eine nachhaltige Senkung der Abwasserkosten, bleiben zuverlässig innerhalb der Grenzwerte und steigern gleichzeitig ihre Wirtschaftlichkeit.

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Frank Kuntze

Vertriebsleiter Wasser- und Prozessadditive